BBÖ 1180
Hz|Stromübertragung=
|Stundenleistung=1470 kW / 33 km/h
|Dauerleistung=
|AnzahlFahrmotoren=2
|Fahrstufenschalter=
|Fahrbatterie=
|Kapazität=
|Reichweite=
|Zahnradsystem=
|ZR-Zylinderdurchmesser=
|ZR-Kolbenhub=
|Antriebszahnräder=
|Bremszahnräder=
|GrößeZahnrad=
|Beharrungsbremse=
|Gefälle=
|Raddurchmesser=
|Sitzplätze=
|Stehplätze=
|Fußbodenhöhe=
|Niederfluranteil=
|Klassen=
|Nutzmasse=
|Betriebsart=
}}
Die BBÖ 1180.001 war eine elektrische Lokomotive der Österreichischen_Bundesbahnen BBÖ, die ohne je gelaufen zu sein an die Hersteller retourniert wurde.
Ganz & Cie in Budapest baute 1923 eine Versuchslokomotive, die statt des Transformators einen Hochspannungsphasenumformer hatte.
Die Maschine wurde unter 15 kV / 50 Hz erfolgreich getestet.
Nachteile waren der komplizierte Aufbau des maschinellen Teils und, dass die Lokomotive nur mit einer geringen Anzahl synchroner Dauergeschwindigkeiten betrieben werden konnte.
Der Leistungsunterschied zu den österreichischen Lokomotiven war jedoch beachtlich: sie leistete 2.000 kW, während die nur 5 t leichtere BBÖ 1080, die dieselbe Achsformel hatte, nur 1.020 kW Leistung entwickelte.
Die BBÖ wollte daher untersuchen, ob auch unter 15 kV / Hz ähnliche Ergebnisse zu erzielen sind, und bestellte eine
Bludenz stationiert.
Die Probleme bei den Probefahrten mit der 1470.001 führten dazu, dass die 1180.001 als Ersatzteilspender für die 1470.001 dienen musste.
Die beiden Maschinen wurden noch im selben Jahr an die Lieferanten retourniert, ohne dass die 1180.001 jemals selbstständig gelaufen wäre.
Die Fahrzeuge blieben aber noch über zehn Jahre in Bludenz stehen.
Erst dann konnte sich die Lokomotivfabrik Floridsdorf mit Ganz & Cie über Ersatzleistungen einigen.
Literatur
* Richard Rotter, Helmut Petrovitsch, Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen ? Elektrische Lokomotiven und Triebwagen, alba Verlag, Düsseldorf, 1990, ISBN 3-87094-132-4
Weblinks
• Foto der 1180.001 und der 1470.001

