BBÖ 1070
Hz| AnzahlFahrmotoren = 1
| Antrieb = Schrägstangenantrieb
| Stundenleistung =720 kW/31 km/h
750 kW/31 km/h
| Leistungskennziffer =
| Dauerleistung = 540 kW/37 km/h
560 kW/36 km/h
| Anfahrzugkraft = 137 kN
140 kN
| Zugsicherung =
| Bremsen = selbsttätige Druckluftbremse
| Achslast = 13,7 t
14 t
| Indienststellung =
| Motorbauart = 1~Rs/1
|Gesamtradstand=5.000 mm
|Treibraddurchmesser=1.140 mm
|Spurweite=1435 mm
}}
Die BBÖ 1070 und BBÖ 1070.1 waren elektrisch angetriebene Verschub-Lokomotivreihen der BBÖ.
Geschichte
Durch die sich im Westen von Österreich rasch ausbreitende Elektrifizierung entstand bereits in den frühen 1920er Jahren Bedarf nach leistungsstarken Verschublokomotiven, um die meist von alten Dampfloks übernommenen Verschubfahrten zu rationalisieren.
Die BBÖ bestellte daher zunächst fünf Stück Lokomotiven der Reihe 1070.
Die Lieferung erfolgte durch AEG in Wien (elektrischer Teil) und die Lokomotivfabrik Floridsdorf (mechanischer Teil).
Danach folgten 16 Stück der gering modifizierten Reihe 1070.1 (vgl. Tabelle).
Weitere sechs Exemplare folgten 1940/41, die natürlich gleich Nummern der Deutschen_Reichsbahn erhielten.
Die DRB bezeichnete die Lokomotiven als E 61 001?005 und E 61 101?122.
Die E 61 103 war ein Kriegsverlust, die restlichen Maschinen bildeten ab 1953 bei den ÖBB die Reihen 1061 und 1161.
Die Loks erfüllten die in sie gesteckten Erwartungen recht gut und blieben ohne größere Umbauten.
Die Reihe 1061 wurde bis 1988 ausgemustert, die Reihe 1161 bis 1994.
Literatur
* Richard Rotter, Helmut Petrovitsch, Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen ? Elektrische Lokomotiven und Triebwagen, alba Verlag, Düsseldorf, 1990, ISBN 3-87094-132-4
Weblinks
• Foto der 1161.17
• Foto der 1161.22

