Barbra Streisand
Barbra Streisand (24. April 1942 in Brooklyn, New_York; eigentlich Barbara Joan Streisand) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Komponistin und Filmregisseurin, außerdem Drehbuchautorin, Musicalschauspielerin, Produzentin und Songschreiberin jüdischer Abstammung.
Biografie
Musikkarriere
Am 29. Dezember 1955 nahm die 13-jährige Barbra Streisand zwei Lieder für ein Demoband auf. Eine der Einspielungen war You´ll Never Know, die man heute auf Just For The Record wiederfindet.
Im Herbst 1957 war sie Honors Student, Schüler mit hervorragenden Leistungen innerhalb eines Jahrgangs. Beim Eintritt des Schulchors lernte sie Neil Diamond kennen, beide verbindet seither eine lebenslange Freundschaft.
Den ersten Plattenvertrag unterzeichnete sie 1962 bei Columbia Records. Mit ihrem ersten Album The Barbra Streisand Album gewann sie 1963 zwei Grammys. Der Erfolg dieses ersten Albums brachte ihr einige Fernsehgastauftritte ein, die ihren Bekanntheitsgrad schnell vergrößerten. Einer der berühmtesten Auftritte dieser Zeit war das Duett mit Judy Garland. Die junge Barbra Streisand sang Happy Days Are Here Again und Garland ihre Hymne Get Happy. Beide Songs wurde zu einem Duett arrangiert.
Ihre erste Bühnenerfahrung hatte Barbra im Sommer 1958, als sie am Clinton Theater in drei Stücken auftrat.
]]
Ab 1962 bekam sie auch Engagements am Broadway. Ihre erste Rolle spielte sie in dem Musical I Can Get It For You Wholesale, eine weitere 1964 als Fanny Brice im Musical Funny_Girl. Ihre ersten Schallplattenerfolge und der Hit am Broadway mit Funny Girl brachten ihr einen mehrjährigen Fernsehvertrag mit der Fernsehanstalt CBS, die bis Ende der 1960er Jahre Personality-Shows mit ihr produzierte. Höhepunkt dieser Shows war die Live-Aufzeichnung eines Konzerts im New Yorker Central Park vor 300.000 Zuschauern, die kostenlos das Konzert anschauen durften. Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewann sie 1969 für Funny_Girl, eine Verfilmung des gleichnamigen Musicals. Die folgenden beiden Filme basierten auch auf Musicals, und der vierte auf einer Broadway-Produktion. Einen zweiten Oscar erhielt sie 1976 für ihre Komposition Evergreen für A_Star_Is_Born. Sie war die erste Komponistin, die diesen Preis erhielt. Im gleichen Jahr erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
Insgesamt veröffentlichte sie, einschließlich ihrer Filmsoundtracks, mehr als sechzig Alben, für die sie bis heute mit über 50 Goldenen, über 30 Platin- und mehr als 18 Multi-Platin-Schallplatten ausgezeichnet wurde, womit sie in den All-Time-Charts an zweiter Stelle vor den Beatles und den Rolling Stones steht und nur von Elvis Presley übertroffen wird.
Im Sommer 2007 wird Streisand zum ersten Mal live in Kontinentaleuropa zu sehen sein. Die Konzerte finden in Wien, Paris und Nizza statt, außerdem sind Auftritte in Dublin und London ? in London war Streisand allerdings bereits früher aufgetreten ? vorgesehen.
Filmkarriere
Streisand führte bei mehreren Filmen Regie, etwa bei Yentl, bei dem sie als Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin tätig war. Die Beschäftigung mit dem in Yentl thematisierten Judentum zieht sich wie ein roter Faden durch Streisands Werke. Sie gründete ausserdem die Produktion Barwoods, so konnte sie ihre eigenen Filme produzieren. Mit Barwoods produzierte sie Yentl, Nuts ? Durchgedreht, Herr der Gezeiten und Liebe hat zwei Gesichter mit großem Erfolg.
Persönliches
Von 1963 bis 1971 war Barbra Streisand mit dem Schauspieler Elliott Gould verheiratet, mit dem sie den Sohn Jason Gould hat,dieser ist als Nebendarsteller in Streisands Film Herr der Gezeiten zu sehen. 1998 heiratete sie den Schauspieler James Brolin.
Ihr Markenzeichen sind ihr leichter Silberblick und ihre große Nase. Eine Nasen-Operation lehnt sie ab, da sie durch dadurch eine Beeinträchtigung ihrer Stimme befürchtet.
Popkulturelle Bedeutung
Streisand wird oft in der Animations-Serie South Park erwähnt, in der Folge "Robo Streisand" der ersten Staffel ist sie sogar eine Hauptperson. Auch in der Sitcom Die Nanny war sie immer wieder Thema und wurde dort als großes Vorbild der von Fran Drescher dargestellten Hauptfigur bezeichnet.
Filmografie
* 1968: Funny_Girl - Regie: William Wyler (mit Omar Sharif)
* 1969: Hello, Dolly! - Regie: Gene Kelly (mit Walter Matthau)
* 1970: An einem Sonntag ohne Wolken (On a Clear Day You Can See Forever) - Regie: Vincente Minnelli (mit Yves Montand)
* 1970: Die Eule und das Kätzchen (The Owl And The Pussycat) - Regie: Herbert Ross (mit George Segal)
* 1972: Is' was, Doc? (What's Up Doc?) - Regie: Peter Bogdanovich (mit Ryan O'Neal)
* 1972: Sandkastenspiele (Up the Sandbox) - Regie: Irvin Kershner (mit David Selby)
* 1973: So wie wir waren (The Way We Were/Cherie Bitter) - Regie: Sydney Pollack (mit Robert Redford)
* 1974: Bei mir liegst du richtig (For Pete's Sake) - Regie: Peter Yates (mit Michael Sarrazin und Molly Picon)
* 1975: Funny Lady - Regie: Herbert Ross (mit James Caan)
* 1976: A_Star_Is_Born - Regie: Frank Pierson (mit Kris Kristofferson)
* 1979: Was, du willst nicht? (The Main Event) - Regie: Howard Zieff (mit Ryan O'Neal)
* 1981: Jede Nacht zählt (All Night Long) - Regie: Jean-Claude Tramont (mit Gene Hackman)
* 1983: Yentl - Regie: Barbra Streisand (mit Mandy Patinkin und Amy Irving)
* 1987: Nuts ? Durchgedreht (Nuts) - Regie: Martin Ritt (mit Richard Dreyfuss, Karl Malden und Eli Wallach)
* 1991: Herr der Gezeiten (The Prince of Tides) - Regie: Barbra Streisand (mit Nick Nolte)
* 1996: Liebe hat zwei Gesichter (The Mirror Has Two Faces) - Regie: Barbra Streisand (mit Jeff Bridges und Lauren Bacall)
* 2004: Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich (Meet the Fockers) - Regie: Jay Roach (mit Robert De Niro, Ben Stiller und Dustin Hoffman)
Alben
* Pins and Needles (1962)
* I Can Get It For You Wholesale (1962)
* The Barbra Streisand Album (1963)
* The Second Barbra Streisand Album (1963)
* The Third Album (1964)
* Funny Girl -Original Broadway Cast (1964)
* People (1964)
* My Name Is Barbra (1965)
* My Name Is Barbra, Two... (1965)
* Je M'Appelle Barbra (1966)
* Color Me Barbra (1966)
* A Christmas Album (1967)
* Simply Streisand (1967)
* Funny Girl -Original Soundtrack Recording (1968)
* A Happening In Central Park (1968)
* What About Today (1969)
* Hello Dolly (1969)
* On A Clear Day You Can See Forever (1970)
* Barbra Streisand's Greatest Hits (1970)
* Stoney End (1971)
* Barbra Joan Streisand (1971)
* The Owl And The Pussycat Soundtrack (1971)
* Live Concert At The Forum (1972)
* Barbra Streisand... And Other Musical Instruments (1973)
* The Way We Were Soundtrack (1974)
* The Way We Were (1974)
* Butterfly (1974)
* Lazy Afternoon (1975)
* Funny Lady - Original Soundtrack Recording (1975)
* A Star Is Born
* Classical Barbra (1976)
* Streisand Superman (1977)
* Songbird (1978)
* Barbra Streisand's Greatest Hits, Volume 2 (1978)
* The Main Event - Soundtrack Recording (1979)
* Wet (1979)
* Guilty (1980) mit Barry Gibb
* Memories (1981)
* Yentl - Original Soundtrack Recording (1983)
* Emotion (1984)
* The Broadway Album (1985)
* Nuts - Original Soundtrack Recording (1987)
* One Voice (1987) - Live-Aufnahme zu Gunsten der Barbra Streisand Foundation
* Till I Loved You (1988)
* A Collection: Greatest Hits... And More (1989)
* The Prince of Tides - Original Soundtrack Recording (1991)
* Just for the Record... (1991)
* Highlights From Just For The Record (1992)
* Back to Broadway (1993)
* Barbra: The Concert (1994)
* The Concert - Highlights (1995)
* The Sound Of Babra Streisand (1995)
* The Mirror Has Two Faces - Original Soundtrack Recording (1996)
* Higher Ground (1997)
* A Love Like Ours (1999)
* Timeless- Live in Concert (2000)
* Christmas Memories (2001)
* Duets (2002)
* The Ultimate Collection/The Essential Barbra Streisand (2002)
* The Movie Album (2003)
* The Very Best Of Barbra Streisand (2004)
* Guilty Pleasures (2005) mit Barry Gibb
* Nur Das Beste (2006)
* Streisand live in concert 2006(2007)
Insgesamt nahm sie über 65 Alben auf, eines davon wurde bis heute nicht veröffentlicht. Zu fast jedem ihrer Konzerte gibt es Aufnahmen, die bis heute auch auf DVD erhältlich sind.
Auszeichnungen
Tony
1970 Star of the Decade
Oscars
1969 Beste Hauptdarstellerin (Funny_Girl)
1976 Bester Song (Evergreen aus A Star is Born)
Grammys
• Album of the Year: "The Barbra Streisand Album"
*1964] Best Female Vocal: "The Barbra Streisand Album"
• Best Female Vocal: "People"
*1966] Best Female Vocal: "My Name Is Barbra"
• Song of the Year: "Love Theme From A Star Is Born (Evergreen)"
*1978] Best Pop Female Vocal: "Love Theme From A Star Is Born (Evergreen)"
• Best Pop Duo or Group Vocal: "Guilty" (mit Barry Gibb])
• Best Pop Female Vocal: "The Broadway Album"
*1992] Legend Award
• Lifetime Achievement Award
*1965_My_Name_Is_Barbra_(Outstanding_Individual_Achievement)
_Golden_Globes_
Emmys
1965 My Name Is Barbra (Outstanding Individual Achievement)
1965 My Name Is Barbra (Outstanding Program Achievement)
1995 Barbra Streisand The Concert (Ausführende Künstlerin)
1995 Barbra Streisand The Concert (Produzentin)
2001 Barbra Streisand: Timeless (Ausführende Künstlerin)
2001 Außergewöhnliches Special in einer Sonderklasse für Reel Models: The first women of film
Golden Globes
1969 Beste Hauptdarstellerin (Funny Girl)
1970 World Film Favorites
1971 World Film Favorites
1975 World Film Favorites
1977 Bester Film Comedy/Musical ([[A Star Is Born/'>A Star Is Born)
1974 Silberne Rose
People's Choice Awards
1975 Favorite Motion Picture Actress
1975 Favorite Female Singer
1977 Favorite Motion Picture Actress
1978 Favorite Motion Picture Actress
1985 Favorite All-Around Female Entertainer
1988 Favorite All-Time Musical Performer
AFI Life Achievement Award für ihr Lebenswerk
• AGVA Georgie Awards
*1970] Entertainer des Jahres
• Sänger(in) des Jahres
*1977] Sänger(in) des Jahres
• Sänger(in) des Jahres
Cable ACE Awards
*1995] Beste Leistung in einem Musical oder einer Serie für Barbra Streisand: The Concert
• Beste Regie in einem Musical oder einer Serie für Barbra Streisand: The Concert
Human Rights Campaign
*2004] Humanitarian Award
New York Drama Critics Poll Award
• Beste Nebendarstellerin in einem Musical für I Can Get It For You Wholesale
Peabody Awards
*1966] für My Name Is Barbra
• für Barbra Streisand: The Concert
Weblinks
• BarbraStreisand.de
* [http://www.barbrastreisand.at BarbraStreisand.at
• BarbraStreisand.ch
• Barbra Streisand.com
* http://barbra-archives.com/
* http://www.barbranews.com/
*
*
yi:?????? ?????????

