Banská Belá
Banská Belá (deutsch Dilln, ungarisch Bélabánya) ist eine Gemeinde in der Mittelslowakei.
Die Gemeinde wurde durch den Bergbau bekannt und war oft mit dem südwestlich gelegenen Banská ?tiavnica vereinigt.
Geschichte
Der Ort wurde im 13. Jahrhundert von der Stadt Banská ?tiavnica am Ort mehrerer Silberberggruben gegründet (erste Erwähnung 1352). 1450 erhielt er das Privileg der Königlichen_Freistadt und war 1453 das kleinste Mitglied der Heptapolitana (der 7 Bergstädte der Mittelslowakei bzw. Niederungarns).
1552 und wiederholt 1664 wurde die damalige Stadt von den Türken heimgesucht und stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Niedergang des Bergbaus kam die Stadt 1788 zu Banská ?tiavnica, durch erneute Wiederbelebung des Bergbaus gab es von 1848 bis nach 1873 eine erneute Unabhängigkeit als Stadt, erst seit 1954 besteht der Ort nunmehr selbstständig.
Sehenswürdigkeiten
*katholische Kirche: interessantes Bauwerk der Spätromanik, im Stil der Gotik und Renaissance bis 1563 umgestaltet und deren Turm (barocke Turmspitze) mit Umgang und wehrhafter Mauer früher als Festung diente
*Marien-Kapelle von 1708, 1840 klassizistisch umgestaltet
*Nepomuk-Kapelle, Rokokobau von 1758 mit schmiedeisernen Arbeiten

