Banaszki
Banaszki (deutsch Gut Banaskeim oder Bannaskeim) ist ein Dorf in Polen in der Woiwodschaft Ermland-Masuren in der Gemeinde K?trzyn.
Geografie
Geografische Lage
Das Dorf liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich von K?trzyn und ca. 25 Kilometer südlich der Grenze zur Oblast Kaliningrad.
Geschichte
Am 24. Juni 1339 gab der Hochmeister Dietrich von Altenburg den Brüdern Beynassye und Scodayko der Name ist möglicherweise auch Scoddy oder Scoddyki vier Hufen Land und diese legten damit den Grundstein für das heutige Dorf. Von dem Namen Beynassye leitet sich auch der Name des Dorfes ab, der ursprünglich Beneskaym und später Bannaskeim lautete. Die Siedlung entwickelte sich sehr schleppend und wuchs über das Vorwerk kaum hinaus. Im 19. Jahrhundert wurde die Familie Knoop Besitzer des Ortes. In den 1920er Jahren war das Dorf noch im Besitz der Knoops und hatte eine Fläche von 180 ha.
Nach dem Zweiten_Weltkrieg war im Ort ein staatlicher Landwirtschaftsbetrieb tätig. 1973 wurde Banaszki dem Schulzenamt Gromki zugeordnet. Bei einer Verwaltungsreform kam der Ort 1975 zur Woiwodschaft Olsztyn und blieb dort bis zu dessen Auflösung 1999.
Einwohnerentwicklung
1785 gab es im Ort ein Vorwerk und 15 Wohnhäuser. Die Zahl der Wohnhäuser reduzierte sich bis 1817 auf fünf.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist das Gutshaus, das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Auf dem Dachfirst befindet sich eine Laterne mit einer Abdeckung in Form einer Pickelhaube.
Vor dem Gutshaus befindet sich eine alte Eiche, die zum Naturdenkmal erklärt wurde.
Eine Granitskulptur eines Pferdes befindet sich im Park.
Literatur
* Tadeusz Swat: Dzieje Wsi in K?trzyn: z dziejów miasta i okolic, Olsztyn 1978, S. 163
Weblinks
• Kurze Informationen zur Geschichte

