Bank für Sozialwirtschaft
Die Bank für Sozialwirtschaft AG (BFS), Berlin und Köln, ist ein Spezialkreditinstitut für Einrichtungen und Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens. Aktionäre der 1923 als ?Hilfskasse gemeinnütziger Wohlfahrtseinrichtungen Deutschlands G.m.b.H.? gegründeten Bank sind Spitzenverbände der Freien_Wohlfahrtspflege, Einrichtungsträger der Wohlfahrtspflege und andere Akteure aus der Sozialwirtschaft.Die BFS bietet das gesamte Leistungsspektrum einer modernen Universalbank an. Zugleich sind ihr Angebot und die Beratungsleistungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Anforderungen der Sozialwirtschaft abgestimmt. Das Sozial- und Gesundheitswesen arbeitet u. a. mit differenzierten Finanzierungsstrukturen und unter spezifischen rechtlichen Rahmenbedingungen.
Zudem gibt es Sonderkreditprogramme für freigemeinnützige Kunden (z. B. zinssubventionierte Energiesparkredite) sowie branchenspezifische Angebote, wie z.B. ein multifunktionales Kontonummernsystem zur effizienten Verwaltung von Spenden- und Mitgliedsbeiträgen.
Serviceleistungen wie z. B. Betriebsvergleiche für verschiedene Einrichtungsarten, ein Informationssystem zu sozialwirtschaftlichen Förderprogrammen und Förderpolitik der Europäischen Union im Internet und ein umfangreiches Seminarprogramm sowie Publikationen zu aktuellen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen der Sozialwirtschaft runden das Bankleistungsspektrum ab.
Die Bank für Sozialwirtschaft arbeitet an 14 Standorten in Deutschland (Berlin, Dresden, Erfurt, Essen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, Mainz, München, Nürnberg, Stuttgart) und betreibt ein Europa-Büro in Brüssel.
Die Bilanzsumme der BFS am 31. Dezember 2005 betrug 4,2 Milliarden Euro.
Weblinks
• Website der Bank für Sozialwirtschaft
• Website des EU-Fachinformationssystems

