Banfe
Banfe ist eine ehemalige Gemeinde in 1806 gehört Banfe zur Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Von 1806 bis 1816 gehört es zu Hessen-Darmstadt, seit 1816 zu preußischen Provinz Westfalen.
Banfe bildete bis 1844 den gleichnamigen Schulzenbezirk zur Verwaltung der Orte Banfe, Herbertshausen und Heiligenborn. Seit 1845 umfasst das neu gegründete Amt Banfe die Dörfer des ehemaligen Schulzenbezirks und zusätzlich noch Fischelbach, Hesselbach, Bernshausen, Saßmannshausen, Bermershausen, Holzhausen, Puderbach, Niederlaasphe und Kunst Wittgenstein.
1898 wird eine Wasserleitung für Banfe gebaut. Seit 1921 beginnt die Elektrifizierung im Dorf.
Aktuell
In Banfe leben ca. 1920 Einwohner. Im Ort gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule. Das Gebäude wurde im Jahr 1904 errichtet. Die 1878 gebaute evangelische Kirche ist das einzige kirchliche Bauwerk in Wittgenstein mit zwei Kirchtürmen (?Banfer Dom?).
In Banfe wird noch von einigen Familien Landwirtschaft in Nebenerwerb geführt. Das Dorfleben wird stark von den Vereinen geprägt, dazu gehören die ?Wanderfreunde Banfetal e.V.?, die neben der Ausrichtung von Volkswanderungen auch für Umwelt- und Landschaftspflege Verantwortung übernehmen, der VfB Banfe, der MGV Banfe, der Frauenchor Banfe, die Thekenmannschaft ?Zur Post?, der Spielmannszug Banfetal, Schützenkameradschaft Banfe 1872 eV und andere.

