Bananarama
Bananarama ist eine Girlgroup, die von 1986 bis 1989 von dem Hitproduzenten-Trio Stock Aitken Waterman betreut wurde. Ihre ersten Hits wie "Shy Boy", "Cruel Summer" und der Ohrwurm "Robert de Niro's waiting" gehen auf das Konto des Produzententeams Steve Jolley und Tony Swain, die auch Imagination (?Just an Illusion?) und Alison Moyets Erstwerk "Alf" ("All cried out", "Invisible") produziert haben. Zusammen mit Gruppen wie The Bangles und The Go-Gos wurden sie zum Prototyp der weißen Girlgroup und ebneten den Weg für Gruppen wie die Spice Girls. Bananarama wurde als die bestverkaufte Girlgroup in Großbritannien im Guinness-Buch der Rekorde geführt.
Bandgeschichte
Gründungsmitglieder der Gruppe im Jahre 1981 waren Siobhan Fahey, Keren Woodward und Sarah Dallin. In dieser Formation konnten sie sich mit mehreren weltweiten Hits in den Charts platzieren. Nachdem Fahey die Gruppe 1988 verließ, um eine (kurze) Karriere als Shakespeare?s Sister zu starten, wurde sie durch eine gemeinsame Freundin der Mädchen, Jacquie O?Sullivan, ersetzt. Sie erzielten noch einige kleinere Hits, verschwanden aber schnell aus den Charts, bis sie sich 1991 von O?Sullivan trennten und zu zweit weitermachten. Obwohl das 1992er-Album im eingängigen "Stock Aitken Waterman-Sound" von Mike Stock und Pete Waterman produziert wurde, floppte es. Danach verloren Dallin und Woodward ihren Plattenvertrag und veröffentlichten unter kleineren Plattenlabels wenig erfolgreiche und billig produzierte Alben. November 2005 versuchten sie mit dem Album Drama ein Comeback und konnten in England mit Move In My Direction ihren ersten Top-15-Hit seit den 1980er Jahren landen, doch konnte sich das Album, trotz chartstauglicher Produktion von u.a. Brian Higgins (Sugababes, Girls Aloud) nicht in den Top 50 der UK-Albumcharts platzieren.
Diskografie
Alben
* 1983: Deep Sea Skiving
* 1984: Bananarama
* 1986: True Confessions
* 1987: Wow!
* 1988: The Greatest Hits Collection (Verschiedene Versionen)
* 1991: Pop Life
* 1992: Please Yourself (Verschiedene Versionen)
* 1995: Ultra Violet (I Found Love in Asien)
* 2000: Exotica
* 2001: The Very Best of (Verschiedene Versionen)
* 2005: Really Saying Something (Compilation älterer Songs)
* 2005: Drama
* 2007: The Greatest Hits & More More More (Compilation älterer Songs)
Singles
Die höchsten Chartplatzierungen in Deutschland, Großbritannien, und den USA (Billboard Hot 100 und Billboard Club/ Dance).
Weblinks
• Offizielle Website (englisch, benötigt Macromedia Flash)
• Bananarama bei laut.de

