Matthias Bamert
Matthias Bamert (5. Juli 1942 in Ersigen im Kanton Bern) ist ein schweizerischer Komponist und Dirigent.Bamert studierte Musik in der Schweiz, ebenso in Darmstadt und Paris, inspiriert von Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen, was sich auch in seinen eigenen Kompositionen aus den 1970er Jahren wiederfindet. Von 1965 bis 1969 spielte er Oboe am Salzburger Mozart Orchester, arbeitete danach aber hauptsächlich als Dirigent. Seine internationale Karriere begann mit der Dirigent-Assistenz von Leopold Stokowski am Cleveland Orchestra, danach als Dirigent der BBC Philharmonic. Von 1977 bis 1983 war er Musikdirektor des Radio-Sinfonieorchesters_Basel.
Danach nahm er mehrere Engagements in Europe an, so die Stelle als Gast-Dirigent des schottischen National-Orchesters und von 1985 bis 1990 die Stelle des Direktors des Glasgow contemporary music festival Musica Nova. 1987 nahm er als seinen ersten Wohnsitz London und war von 1993 bis 2000 auch Direktor der London Mozart Players.
Seit 1990 dirigierte er als Gast-Dirigent nahezu alle wichtigen Philharmoniker der Welt wie in Los Angeles, Toronto, Cleveland, London, Minnesota, Japan, Salzburger Mozarteum, Leipzig, Berliner Philharmoniker und Sankt Petersburg. Bamert ist neben seinem Standard-Repertoire vor allem bekannt für sein Engagement für die neue Musik, die unbekannte Musik des 18. Jahrhunderts und die vernachlässigte Musik aller Epochen.
Weblinks
• Biografie (englisch) mit Porträts
• Matthias Bamert, Conductor, Full Biography

