Bamako
Bamako (aus dem Bambara von Bama für ?Krokodil? und Ko für ?Rücken?) ist die Hauptstadt Malis. Im Vorort Koulouba liegt das Regierungsviertel von Mali. Die Stadt liegt am Fluss Niger.
Bevölkerung
thumb|left|230px|Einwohner_von_Bamako,_2006
Bamako hat in der eigentlichen Stadt 1.342.519 Einwohner (Berechnung 2006)[http://gazetteer.de/wg.php?x=&men=gcis&lng=fr&dat=32&srt=npan&col=aohdq&geo=-140 http://gazetteer.de zu den Städten in Mali] und in der Agglomeration 1.690.471 Einwohner (Berechnung 2006)[http://bevoelkerungsstatistik.de/wg.php?x=&men=gcis&lng=de&dat=32&geo=-140&srt=npan&col=aohdq&va=&pt=a http://bevoelkerungsstatistik.de zu den Agglomerationen in Mali].
Geschichte
Bamako wurde um 1650 gegründet, 1883 durch französische Truppen erobert und im Jahre 1908 die Hauptstadt des französischen Gouvernements ?Haut Senegal Niger?. Nach Erlangung der Unabhängigkeit von Frankreich (1960) machte man die Stadt zur Hauptstadt des Staates Mali. 1988 war Bamako Tagungsort einer WHO-Konferenz, die unter dem Namen Bamako-Initiative die Gesundheitspolitik Afrikas nachhaltig veränderte.
Wirtschaft
Als Handels- und Industriezentrum (Textilindustrie) ist Bamako der wichtigste Wirtschaftsstandort in Mali. Von Bamako aus führt eine Bahnlinie über Kita, Mahina, Kayes in die Hafenstadt Dakar in Senegal. Bei der berühmt-berüchtigten Rallye Paris-Dakar war Bamako Etappenort.
Söhne und Töchter der Stadt
1954, 24. Oktober, Amadou Bagayoko, Sänger und Gitarrist von Amadou & Mariam
1955, 23. Juni, Jean Tigana, französischer Fußballspieler und -trainer
1958, 15. April, Mariam Doumbia, Sängerin von Amadou & Mariam
1968, 25. Februar, Oumou Sangaré, Sängerin, Feministin und Menschenrechtsaktivistin
1979, 15. Juli, Boubacar Diarra, malischer Fußballspieler
1978, 15. April, Soumaila Coulibaly, malischer Fußballspieler vom SC Freiburg
Städtepartnerschaften
Bamako unterhält folgende Städtepartnerschaft(en):
* am:???bm:Bamak?
hy:??????
nov:Bamako
sw:Bamako
tg:??????

