Baitenhausen
Baitenhausen ist ein Stadtteil von Meersburg, der 4 km nordöstlich der Meersburger Oberstadt liegt, mit einer idyllisch gelegenen Wallfahrtskirche.Ortsteil Baitenhausen
Im Jahr 1972 wurde die Gemeinde Baitenhausen-Schiggendorf in die Stadt Meersburg eingemeindet. Die Einwohnerzahl von Baitenhausen betrug 1961, als Baitenhausen noch zum damaligen Landkreis Überlingen gehörte, 174 Einwohner.
Der im Hinterland gelegene Ortsteil Baitenhausen ist mit 495 m höher gelegen als die Altstadt von Meersburg mit 444 m, die direkt am Bodensee liegt. Die Einwohner von Baitenhausen leben hauptsächlich von Landwirtschaft und Fremdenverkehr.
Wallfahrtskirche Baitenhausen
thumb|Wallfahrtskirche_Baitenhausen
In 500 m Höhe liegt oberhalb des Dorfkerns von Baitenhausen die bekannte katholische Wallfahrtskirche im Barockstil. Die Kirche soll der Fürstbischof Marquard Rudolph von Rodt zum Dank für seine Errettung aus Seenot gestiftet haben. An ihn erinnert noch sein Wappen und die Jahreszahl 1702 über der Eingangstür zur Kirche. Die Bauarbeiten wurden während der Regierungszeit (1750-1775) seines Neffen Franz Konrad von Rodt wieder intensiver betrieben. Siehe auch: Liste der Bischöfe von Konstanz. Sonntags Morgen wird ein katholischer Gottesdienst abgehalten.
Die Kirche liegt auf der Route der _Oberschwäbischen_Barockstraße.
Sehenswert sind u. a. zwei Landschaftdarstellungen in den Deckengemälden, die die Errettung und den Dank für die Errettung darstellen.
Im Fresko an der Decke des linken Querhauses ist die Sicht vom Bodensee aus auf Meersburg im historischen Zustand von 1750 dargestellt. Auf dem Bodensee befindet sich zwei zerbrechliche Bote mit Passagieren.
Im Decken-Fresko des rechten Querhauses ist die Aussicht vom Eingang der Kirche ins Salemer Tal mit der Silhouette von Bermatingen und Markdorf dargestellt und mit einem lobpreisenden Menschen auf der Anhöhe.
Literatur
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Weblinks
• Oberschwäbische Barockstraße

