Bahnhof Ziegelbrücke
Der Bahnhof der Schweizer Ortschaft Ziegelbrücke entstand mit dem Bau der Linksufrigen_Zürichseelinie und wurde 1875 dem Betrieb übergeben. Er steht rechts des Linthkanals, obwohl auch ein Bahnhof Ziegelbrücke-Urnen in Betracht gezogen wurde. Heute ist er der Knotenpunkt der Eisenbahnlinien Zürich-Sargans-Chur, die auch die linksufrige Zürichseelinie einschliesst und Rapperswil-Glarus-Linthal. Die letztgenannte Route ist eine Regionallinie, während sich zwischen Zürich und Chur eine Hauptachse mit internationalem Verkehr erstreckt.Auf der Südseite verlaufen parallel zur Eisenbahnlinie der Linthkanal, eine Bahnstromleitung und eine Hauptstrasse. Diese Hauptstrasse wird vom Schweizerischen Postautodienst und vom Autobetrieb Weesen-Amden für den Linienbusbetrieb frequentiert. Auf dem Bahnareal befinden sich ein geräumiges Bahnhofgebäude, eine Güterexpedition und ein Werkhof. Die Gleise 1-4 werden für den Güterverkehr und 5-10 für den Personenverkehr verwendet. Hinter dem Gleis 10 verlaufen zwei Abstellgleise.
Der Bahnhof Ziegelbrücke ist Endstation der der Zürcher_S-Bahn.
Rollmaterial
Der Regionalverkehr zwischen Rapperswil und Linthal wurde nach der Elektrifizierung jahrzehntelang mit tannengrünen, mit Ae_3/6_I- und Ae_4/7-Lokomotiven bespannten, Zügen bewältigt. Diese wurden in den späten 1980er und den frühen 1990er Jahren von den neuen Pendelzügen (NPZ) RBDe_4/4, welche aufgrund ihrer bunten Lackierung den Spitznamen «Kolibri» tragen, abgelöst.
Auf der Hauptachse kamen vor den RBDe_4/4 und der doppelstöckigen S-Bahn-Kompositionen mit Re_450-Lokomotiven vor allem Triebfahrzeuge der Baureihen Re_4/4_II und RBe_4/4.
Da Ziegelbrücke auch an einer Hauptachse des Güterverkehrs liegt, waren auch die Gotthardlokomotiven des Typs Ae_6/6 unter den regelmässigen Gästen.

