Bahnhof Sömmerda
Der Bahnhof Sömmerda ist der Bahnhof der thüringischen Kreisstadt Sömmerda. Er ist Knotenpunkt des ÖPNV im gesamten Landkreis Sömmerda und der einzige Turmbahnhof Thüringens.Geschichte
Die erste Eisenbahnstrecke erreichte Sömmerda am 14. August 1874. Es war die Pfefferminzbahn und verband Straußfurt (dort Anschluss nach Erfurt) im Westen über Weißensee, Sömmerda, Kölleda und Buttstädt mit Großheringen im Osten (dort Anschluss nach Naumburg?Halle/Leipzig). Diese Strecke wurde von der Nordhausen-Erfurter Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und ging 1887 in den Besitz der Preußischen_Staatsbahn über. Als am 24. Oktober 1881 die zweite und wichtigere Bahnstrecke durch Sömmerda eröffnet wurde, musste man einen neuen Bahnhof errichten, um beide Strecken verknüpfen zu können. Die Pfefferminzbahn wurde dabei höher gelegt und wird von der Bahnstrecke Sangerhausen?Erfurt unterquert. Diese Strecke diente wiederum dem Verkehr von Erfurt in die Provinzhauptstadt Magdeburg. Sie wurde von der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und ging 1886 in preußischen Besitz über. Zwischen Erfurt und Sömmerda wurde die Strecke zweigleisig ausgebaut. Das zweite Gleis fiel 1946 Reparationsleistungen an die Sowjetunion zum Opfer. Die Elektrifizierung der nunmehr eingleisigen Strecke erfolgte zur Wendezeit.
Verkehr
Im Jahr 2007 verkehren in Sömmerda folgende Linien:
*RE 10 Erfurt?Magdeburg (zweistündlich im Wechsel mit RB 50)
*RB 43 Straußfurt?Großheringen (stündlich zwischen Sömmerda und Buttstädt, ansonsten zweistündlich)
*RB 50 Erfurt?Sangerhausen (zweistündlich im Wechsel mit RE 10)

