Baggy Pants
Baggys (engl. für: weit geschnittene, ausgebeulte Hose), auch Baggy Jeans, sind# spezielle sehr weit geschnittene Hosen, deren Bund sehr tief (unterm Po) getragen wird und deren Schritt tiefer, manchmal schon zwischen den Knien hängt (auch ohne Gürtel getragen).
# Hosen oder Jeans, die zwar nicht als Baggys hergestellt wurden, aber vom Träger einige Größen zu groß getragen und auf Hüfthöhe ("baggy") getragen werden.
Sie haben weite Verbreitung in der heutigen Jugendkultur gefunden. In unterschiedlicher Ausprägung findet man sie vor allem in der Hip-Hop- und Skater-Kultur. Sie werden meist mit weiten Sweatshirts oder sog. Tees (langen T-Shirts) kombiniert.
Ursprung
Der Ursprung der Baggy Pants ist nicht eindeutig und manchmal widersprüchlich. Eine Version geht davon aus, dass die Gefangenen in amerikanischen Gefängnissen keine Gürtel tragen durften, da diese als Waffen oder zu Selbstmordzwecken genutzt werden konnten. Als zusätzliche Demütigung wurde die Kleidung in unpassenden Größen ausgegeben.
Eine andere Entstehungsgeschichte: Da jeder die selbe Häftlingskleidung tragen musste, wurde die Bekleidung einige Nummern zu groß gewählt, um sich von anderen Insassen abzugrenzen.
Durch die Lebensumstände in den amerikanischen Ghettos entwickelte sich daraus ein eigener Stil, um Solidarität mit inhaftierten Gangmitgliedern zu bezeugen.
Eine weitere Version: In den Slums mussten die Kinder Hosen ihrer älteren Brüder, aber auch Väter tragen, da die Familie einfach zu arm war, sich neue zu kaufen. Naturgemäß waren die Hosen zu groß und zu weit.
Version 4: Da die Häftlinge in den Vereinigten Staaten Amerikas viel Krafttraining trieben und dadurch an Fettmasse verloren, waren ihnen nach abgesessener Zeit ihre privaten Hosen zu weit.

