Bafasee
right|200pxDer Bafasee (türkisch: Bafa Gölü) ist ein aus einem früheren Meeresarm entstandener Binnensee an der Westküste der Türkei. Er ist etwa ein Drittel so groß wie der Bodensee.
Geschichte
In der Antike besaß der spätere Bafasee noch eine direkte Anbindung an das Mittelmeer und hieß Latmikos kolpos (Bucht von Latmos), nach dem Gebirgszug des Latmos am Ostufer. Eine ebenfalls Latmos genannte Stadt dort hieß später Herakleia am Latmos.
Der Bafasee ist ein geeignetes Gebiet zum Wandern und zur Naturbeobachtung.
Es gibt dort mehr als 100 verschiedene Vogelarten und mehr als 120 verschiedene Orchideensorten.
Wenn man von der Stadt Bafa aus in Richtung Herakleia fährt, eröffnen sich interessante Felsformationen entlang des Sees bis hin zum Latmosgebirge.
Auf dessen Rückseite ist es möglich mit ortskundigen Führern bis hoch in den hinteren Latmos aufzusteigen, um dort prähistorische Höhlen mit bis zu 80 cm hohen Felsmalereien zu besichtigen.
Rund um den See gibt es nur kleine Pensionen, denn hier wurden die Hotelbauten verboten, um Landschaft, Flora und Fauna zu erhalten.

