Badische VI c
Die ersten Maschinen der Badischen VI c wurden 1914 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe geliefert. Die Konstruktion profitierte von der Badischen_VI_b, jedoch war die neue Bauart durch ein Heißdampftriebwerk, ein neues Laufwerk mit größeren Rädern und längerem festen Achsstand grundverschieden. Der Kessel wurde nach oben versetzt, der doppelte Dampfdom entfiel mitsamt dem Verbindungsrohr. Die Großherzoglich Badische Staatsbahn beschaffte von 1914 bis 1921 in neun Bauserien insgesamt 135 Fahrzeuge, von denen 15 auf Grund des Versailler Vertrages nach Frankreich und 13 nach Belgien abgegeben werden mussten. Die restlichen 107 gingen an die Deutsche_Reichsbahn. Die leichteren Exemplare der ersten sieben Bauserien wurden als Baureihe 75.4, die durch Rahmenverstärkungen schwereren Fahrzeuge aus den beiden letzten Bauserien als Baureihe 75.10-11 eingruppiert. 1967 wurde das letzte Exemplar, die Betriebsnummer 75 1118, bei der Deutschen_Bundesbahn aus dem Dienst genommen. Die Deutsche Reichsbahn der DDR hatte zu diesem Zeitpunkt noch einige Fahrzeuge in Betrieb.
Verbleib
Die 75 1118 wird heute von den Ulmer_Eisenbahnfreunden auf der Lokalbahn Amstetten - Gerstetten eingesetzt.
Weblinks
*http://www.uef-dampf.de/

