Badische I c (alt)
Die Fahrzeuge der Gattung I cZur Unterscheidung der nach dem Schema von 1868 bezeichneten Lokomotiven auch als I c (alt) bezeichnet. , ab 1868 Gattung II a alt, der Großherzoglich Badische Staatseisenbahn waren die badische Dampflokomotiven mit der Achsfolge 2A.
Für die ab 1853 eingeführten Schnellzugverbindungen benötigte man die entsprechenden Lokomotiven. Man griff auf die bewährte Konstruktion der Bauart Crampton zurück. In den Hauptwerkstätten Karlsruhe fertigte man unter Verwendung von Teilen von Lokomotiven der Gattung I_a (Laufachsen, Armaturen, Namensschilder, Tender) diese Maschinen. Die Lokomotiven erfüllten die in sie gestellten Erwartungen. Zuerst erfolgt der Einsatz auf den Strecken Freiburg - Basel und Mannheim - Kassel. Als die Zuglasten stiegen und die Reibungsmasse nicht mehr für die Zugförderung ausreichte, wurden die Maschinen ab 1861 auf der Strecke über Kehl nach Straßburg eingesetzt. Die ?MANNHEIM? diente noch 1895 als Dampfspender in der Hauptwerkstätte Karlsruhe.
Die Maschinen besaßen einen außen liegenden Füllrahmen. Der Crampton-Kessel hatte drei Schüsse. Auf dem letzten Schuss saß ein hoher Dom mit zwei Ventilen. Beim Zweizylinder-Naßdampftriebwerk waren die Zylinder außen waagerecht angeordnet. Eingesetzt wurde eine Stephenson-Steuerung. Zum Schutz des Personals war ein einfaches Führerhaus mit kurzen hölzernen Seitenwänden angebracht.
Fußnoten
Literatur
* Hermann Lohr, Georg Thielmann: Lokomotiv-Archiv Baden. transpress, Berlin 1988, ISBN 3344002104

