Bad Wilsnack
Bad Wilsnack ist eine Kurstadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs (Deutschland). Die Kleinstadt ist Sitz des Amtes_Bad_Wilsnack/Weisen. Zu diesem Amt zählen außer Bad Wilsnack und Weisen die Gemeinden Breese, Legde/Quitzöbel und Rühstädt.
Geographie
Geographische Lage
Bad Wilsnack befindet sich am Südwestrand der Prignitz, nur wenig nördlich der Mündung der Havel in die Elbe, ungefähr auf der Hälfte der Bahnstrecke Berlin-Hamburg. Die Stadt liegt an der Karthane, einem kleinen Fluss, der im Herzen der Prignitz entspringt und bei Wittenberge in die Elbe fließt. Das ganze Gebiet um Bad Wilsnack ist Teil des brandenburgischen Biosphärenreservates_Flusslandschaft_Elbe_-_Brandenburg. Nur wenige Kilometer südlich der Stadt liegt das ?Storchendorf? Rühstädt.
Nachbargemeinden
Die nächstgelegenen Städte sind: Perleberg, Wittenberge und Havelberg.
Stadtgliederung
Zur Stadt Bad Wilsnack gehören die bewohnten Gemeindeteile
*Groß Lüben
*Haaren
*Jackel
*Karthan
*Klein Lüben - Der Ort hat etwa 180 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1415. Damals wurde der Ort luttken luben genannt was Ort, wo es Baumrinde/Borke gibt bedeutet. Sehenswert ist die Kirche welche 1904 errichtet wurde.Märkische Oderzeitung, 9. Oktober 2006, S. 10
*Scharleuk und der
* Ortsteil Grube mit dem bewohnten Gemeindeteil Sigrön
Geschichte
1383 wird Wilsnack zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Anlass war die Brandschatzung der Dorfkirche. Dort wurden auf dem Altar Wunderbluthostien gefunden. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts war Wilsnack ein Wallfahrtsort für Gläubige aus vielen Ländern. Die Wallfahrten endeten mit der Verbrennung der Hostien durch einen evangelischen Geistlichen.
1846 wurde die Eisenbahnlinie Hamburg-Berlin (Strecke nördlich der Elbe) fertiggestellt. Bad Wilsnack liegt an dieser Trasse, ein bescheidener wirtschaftlicher Aufschwung begann. Der Stadtförster Zimmermann entdeckte 1906 heilkräftige Moorerde. Wilsnack wurde nun Kurort und 1929 erfolgte die Änderung des Ortsnamens zu Bad Wilsnack.
Politik
Sitzverteilung nach der Kommunalwahl im Dezember 2003:
*6 Sitze : CDU
*4 Sitze : UWG BW
*2 Sitze : SPD
*1 Sitz : Linke
*1 Sitz : UWG Grube
*1 Sitz : FDP
*1 Sitz : EB Brandl
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Thermalbad
• mit vier Thermal-Heilwasserbecken mit unterschiedlicher Sole-Konzentration
*Außenbecken mit Wildbachstrudler
*Edelstein-Meditationsgrotte
*acht Themensaunen und zwei Dampfbäder, Eisnebelgrotte
*Osmanischer Hamam und Sauna-Bistro
*Salzwasserwand
Bauwerke
*(Burg)/'>Plattenburg]:_Die_älteste_noch_erhaltene_[[Wasserschloss_(Architektur)|Wasserburg]: Die älteste noch erhaltene [[Wasserschloss (Architektur)|Wasserburg Norddeutschlands
*Gradierwerk
Infrastruktur und Wirtschaft
Verkehr
Bad Wilsnack ist am besten per Bahn zu erreichen (Strecke Berlin-Hamburg).
Nahe dem Ortsteil Grube führt die B_5 (Hamburg-Berlin) vorbei.
20 km westlich und 15 km östlich von Bad Wilsnack verlaufen die Bundesstraßen in Nord-Süd-Richtung (B_107 und B_189).
Die Autobahn-Auffahrt Meyenburg an der A_24 ist 48 km entfernt. Die nächsten Elbübergänge befinden sich in Wittenberge (Brücke) und Sandau (Elbe) (Fähre).
Ansässige Unternehmen
Neben diversen Handwerksbetrieben sind die KMG Elbtalklinik ? Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie, die Kristall Kur- und Gradiertherme und Cleo Schreibgeräte GmbH als größere Arbeitgeber zu nennen.
Literatur
* Hartmut Kühne; Anne-Katrin Ziesak (Hrsg.): Wunder ? Wallfahrt ? Widersacher. Die Wilsnackfahrt. Verlag Friedrich Pustet 2005.
Weblinks
• Amt Bad Wilsnack/Weisen

