Stepnica
Stepnica (dt.: Groß Stepenitz; auch Bad Stepenitz) ist ein Urlaubsort in der Nähe des Stettiner Zisterzienser bzw. des Kapitels der Stettiner Marienkirche über. Außerdem wurde ein Klarissenkloster errichtet, das nach der Reformation als Jagdschloss der Herzöge von Pommern genutzt wurde. Nach einem zerstörerischen Brand im Jahre 1739 wurde Groß Stepenitz auf neuem Straßennetz wiederaufgebaut und mit einer hölzerenen Kirche versehen. 1870 zählte der Ort 1.600 Einwohner
In der Zwischenkriegszeit war Groß Stepenitz dank seiner hölzernen Mole mit Café, seinem großen Strand und einem Jachthafen ein beliebtes Naherholungsgebiet für Bürger des nahe gelegenen Stettin. Den Gästen standen im Fremdenverkehrsort 6.000 Betten zur Verfügung und eine bis 1996 bestehende Schmalspurbahn verband den Ort mit Greifenberg sowie Gülzow. Nach dem Zweiten_Weltkrieg wurde Groß Stepenitz als Stepnica Teil Polens. Die Gemeinde ist vor allem seit der Wende ein beliebtes touristisches Ziel. Wichtige Urlaubsorte der Gemeinde sind neben Stepnica Jarszewko, ?arnowo und ??ka.
Sehenswürdigkeiten
* Die klassizistische Pfarrkirche des Heiligen Hyazinth; ein verputzter Fachwerkbau von 1741
* Fachwerk- und Ziegelhäuser aus dem 19./20. Jahrhundert
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
• Wider] (* 1818), Maler
• Schatz] (* 1925), impressionistische Maler
Weitere
Der Segler Robert Hilgendorf lebte eine Zeit lang im Ort.
Gemeinde
Die Landgemeinde Stepnica umfasst eine Fläche von etwa 300 km² und besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus folgenden 15 Ortsteilen:

