Bad Salzuflen
Bad Salzuflen ist eine Bega mit der Werre.
Geografie
Geografische Lage
Bad Salzuflen liegt am östlichen Rande der Ravensberger Mulde. Bad Salzuflen ist im Vergleich zu anderen nordlippischen Gemeinden dicht besiedelt. Im Umland des Stadtzentrums sind die dörflich geprägten Ortsteile von ackergeprägten Kulturlandschaften umgeben. Das Stadtgebiet wird entwässert von der Werre mit ihren Nebenflüssen Bega und Salze, die in Salzuflen in die Werre münden. Nordöstlich von Werre und Bega durchzieht ein großteils bewaldeter Hügelstrang der Lippischen Berge mit Erhebungen bis 250 Metern das Stadtgebiet. Tiefster Punkt liegt bei der Werre an der Grenze zu Herford auf etwa 70 Metern.
Geologie
Das Stadtgebiet ist durchzogen von den Flussauen der Werre, Bega und Salze. Es herrschen Podsol- und Pseudogley-Braunerden als Bodentypen vor. Die Podsolböden befinden sich überwiegend auf Unterlagen aus dem Tertiär, die von Bruchfalten aus dem Mesozoikum durchzogen sind. Charakteristisch für Bad Salzuflen sind die an diesen Falten austretenden salzhaltigen Quellen, denen die Region den Namen "Heilgarten Deutschlands" verdankt.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Die Großgemeinde Bad Salzuflen erstreckt sich über eine Fläche von 10007 Hektar oder etwa 100 km². Das Stadtgebiet weist eine in etwa ovale Form auf mit einer maximalen Ausdehnung in Ost-West Richtung von etwa 13 km und in Nord-Süd Richtung von 11 km.
Nachbargemeinden
Bad Salzuflen grenzt im Osten an die Stadt Lemgo, im Süden an Lage und Leopoldshöhe. Alle drei Gemeinden gehören zum Kreis Lippe. Im Westen liegt die kreisfreie Stadt Bielefeld und im Nordwesten die Stadt Herford. Im Norden grenzt Bad Salzuflen an Vlotho im Kreis Herford. Zusammen mit Herford gehört Bad Salzuflen zur Agglomeration Bielefeld.
Stadtgliederung
Die Stadt ist gegliedert in zwölf Ortsteile. Die bevölkerungsreichsten Ortsteile sind Salzuflen mit etwa 20.000 Einwohnern, Schötmar mit etwa 9000, Werl-Aspe 7.500 und Wüsten 4.000 Einwohnern. Zusammen machen diese vier Ortsteile gut 70 % der Bad Salzufler Bevölkerung aus. Die Ortsteile Salzuflen, Schötmar, Werl-Aspe, Holzhausen und Ehrsen-Breden bilden eine durchgängige Siedlungsfläche. Nachfolgend eine Auflistung aller Ortsteile:
Geschichte
Mitte des 11. Jh. werden die Siedlung "Uflon" und eine dort befindliche Salzstätte erstmals erwähnt.
Die Nutzung der salzhaltigen Paulinenquelle führte im Mittelalter zur Errichtung der ersten Gradierwerke. Diese Salzwerkstätten befanden sich an einem Ort, der noch heute ?Salzhof? genannt wird und dessen Brunnen im Wappen der Stadt dargestellt wird.
Dank des einträglichen florierte der Handel mit dem weißen Gold und brachte großen Reichtum in die Stadt. Prachtvolle Bürgerhäuser und das alte 1545/47 erbaute Rathaus sind Zeugen dieser Blütezeit. Das älteste noch heute erhaltene Gebäude der Stadt ist ein dreigeschossiger Traufenbau von 1520.Ein Überbleibsel der Salzgewinnung sind die Gradierwerke mit einer Länge von früher insgesamt 424 m, heute ca. 300 m. Von den ursprünglich vier vorhandenen Gradierwerken sind nur noch zwei vollständig erhalten - ein drittes (dessen Ursprünge auf das 17. Jh. zurückgehen) musste wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. Es soll nach einem Ratsbeschluss wieder aufgebaut werden.
Bekannt geworden ist Bad Salzuflen durch den Kurbetrieb. Mit seinen drei Trink-, drei Thermal- und drei Solequellen hat es den Status eines lippischen Staatsbades. Den Namenszusatz ?Bad? erhielt Salzuflen erst 1914, obwohl die Gründung des fürstlichen Solebads annähernd 100 Jahre zuvor erfolgt war.
Bad Salzuflen war aufgrund seiner topographischen Lage und durch seine florierende Handelsentwicklung eine der wenigen Städte des Mittelalters, die nicht an Geldnot litten. Davon zeugen noch jetzt viele schöne Häuser mit ihrem für die damalige Zeit typischen Baustil. Die hohe Heilkraft des Wassers führte dazu, dass neue Heilbäder entstanden und weitere Quellen freigelegt wurden, so zum Beispiel die Leopoldsquelle, die sich inmitten des heutigen Kurparks befindet. Die Entwicklung hin zum Kurort führte zu bedeutenden Veränderungen im Stadtbild. Der Salzhof stellte die Produktion des Salzes ein und bildete den ?Stadtplatz?, auf dem der Markt stattfand. Die damaligen Gradierwerke entwickelten sich zu einem Ort, an den sich Menschen mit Atemwegserkrankungen zurückzogen. Im Laufe der Zeit verschwanden die alteingesessenen Industriesparten und wurden durch den Handel und das Kurwesen ersetzt, von dem auch die zahlreichen Pensionen der Stadt profitierten.
Der wirtschaftliche Aufschwung im 19. Jahrhundert fand auch eng mit der 1850 gegründetenhttp://www.archive.nrw.de/archive/script/bestand/haupt2.asp?nr=4&B_Id=212 Hoffmann's Stärkefabriken statt, die später zum größten europäischen Stärkeproduzenten aufstieg.
Von 1902 bis 1963 fuhr die Herforder Kleinbahn von Spenge über Bad Salzuflen nach Vlotho. In der Stadt verkehrten zwischen 1909 und 1924 die Bahnen der Bad_Salzufler_und_Schötmarscher_Straßenbahn_GmbH.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde auch in Bad Salzuflen die Synagoge durch Brandstiftung zerstört und die Juden der Stadt verfolgt. In der Stadt hielten sich derweil zahlreiche NS-Politiker zu Kuren auf. Die strategisch eher unbedeutende Lage bewahrte Bad Salzuflen weitgehend vor den Bombenangriffen der Alliierten, so dass die Stadt den Krieg relativ unbeschadet überstand.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform von 1969 wurden die Ortschaften Biemsen-Ahmsen, Ehrsen-Breden, Grastrup-Hölsen, Holzhausen, Papenhausen, Schötmar und Werl-Aspe nach Bad Salzuflen eingemeidet. Außerdem kamen Teile der Orte Krentrup, Lockhausen, Nienhagen, Retzen, Welstorf, Wülfer-Bexten und Wüsten hinzu.
Von 1970 an gehörte Bad Salzuflen zum Kreis Lemgo, der 1973 mit dem Kreis Detmold zusammengelegt wurde. Seitdem gehört Bad Salzuflen zum Kreis Lippe.
Einwohnerentwicklung
*2000: 55.028
*2002: 55.154
*2003: 55.020
*2004: 54.772
*2005: 54.673
Politik
Die 48 Sitze des Stadtrates verteilen sich wie folgt:
CDU 18 Sitze (Vorsitzender: Heinz Bonke)
SPD 18 Sitze (Vorsitzender: Detlef Bröker)
Grüne 4 Sitze (Vorsitzender: Robin Wagener)
FDP 3 Sitze (Vorsitzender: Jürgen Riekehof) (heute 4 Sitze)
FWG 2 Sitze (Vorsitzender: Wolfgang Brehm)
* Wir Für Uns 2 Sitze (Vorsitzender Reiner Toppmöller) (heute aufgelöst. Reiner Toppmöller ist fraktionsloses Ratsmitglied, Regina Perunovic ist Mitglied der FDP-Fraktion.)
Parteiloser Ratsherr 1 Sitz
* Stimmberechtigter Vorsitzender des Stadtrates ist Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf (SPD).
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Mittlerweile hat sich die Fraktion "Wir für Uns" aufgelöst. Der für die PDS in den Stadtrat eingezogene Ratsherr Friedrich Willhelm Biermann hat sich von der PDS distanziert. Damit waren zwischenzeitig neben den fünf Fraktionen drei fraktionslose Mitglieder (Friedrich-Willhelm Biermann, Regina Perunovic, Reiner Toppmöller) im Bad Salzufler Stadtrat vertreten. Nach Hospitation in der FDP-Fraktion ist Regina Perunovic mittlerweile zur FDP-Fraktion übergetreten.
Eine feste Koalition gibt es im Bad Salzufler Stadtrat nicht.
Bürgermeister
Bürgermeister Dr. Honsdorf wird vertreten von den stellvertretenden Bürgermeistern Elfriede Stüwe-Kobusch (CDU) und Manfred Hiltergerke (SPD) im politisch-repräsentativen Bereich und dem 1. Beigeordneten Thomas Paal in der Stadtverwaltung.
Vorgänger war Gerhard Kleemann, CDU, der am 26. September 1999 zum Bürgermeister gewählt worden war.
Wappen
Das Bad Salzufler Stadtwappen zeigt in Blau einen sechseckigen roten Brunnenschacht mit zwei silbernen (weißen) Galgenbäumen, an denen vorn ein steigender, hinten ein sinkender goldener (gelber) Eimer hängt, darüber ein goldener (gelber) achtstrahliger Stern. Der Stern weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Sternberg hin.
Städtepartnerschaften
• in Riding_of_Yorkshire/'>Borough_of_East_Yorkshire]_in_Steinwerk stammt wohl noch aus dem 16. Jahrhundert.
*Lange Str. 37, Fachwerkgiebelhaus mit Utlucht, bezeichnet 1623.
*Lange Str. 41, Haus Obermeier (Stadt- und Bädermuseum), erbaut 1618. Die reich geschnitzte Fassade im 19. Jahrhundert verändert. In der ehemaligen Diele ein fragmentarisch erhaltener Renaissancekamin.
*Obere Mühlenstraße 1 ist das prächtigste Fachwerkhaus der Stadt.
*Osterstr. 40, das 1571 bezeichnete Giebelhaus wurde 1747 erneuert.
*Ritterstr. 6, (Hotel Arminius). Fachwerkbau des späten 16. Jahrhundert.
*Wenkenstr. 8, Dreigeschossiges Giebelhaus über spitzwinkeligem Grundriss, bezeichnet 1631
Steinbauten
*Am Markt 5 (Altes Bürgermeisterhaus). Der 1564 errichtete Bau wurde um 1580 mit einem neuen Ziergiebel versehen.
*Am Markt 23 ist im Kern ein Massivbau des frühen 16. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert wurde der Steingiebel wegen Baufälligkeit durch eine Fachwerkkonstruktion ersetzt. Erhalten blieb auch das Hinterhaus mit Saal.
*Am Markt 36. Die Fassade des um 1600 entstandenen Steinhauses wurde um 1860/70 überarbeitet und mit einem Balkon versehen.
*Steege 2-4, Doppeltraufenhaus, erbaut 1604. Lediglich das Erdgeschoss massiv, die Obergeschosse sind hingegen in Fachwerk aufgeführt, das mit reichem Schnitzwerk versehen ist.
*Ritterstr. 8, (jetzt Teil des Hotels Arminius). Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude wurde umm 1900 durch einen Umbau stark entstellt.
*Wenkenstr. 10 a, Traufenhaus von 1520 mit massivem Untergeschoss. Die mit Backsteinen ausgefüllten Gefache im Zierverband.
Weitere Bauten:
* Villa Roseneck, Obernbergstr. 2. 1912-1914 für den Bielefelder Fabrikanten Nikolaus Dürkopp in neobarocken Formen errichtet.
* Gradierwerke
* Wandelhalle (Baujahr 1961) und Konzerthalle (Baujahr 1963) im Kurpark
* Kur- und Stadttheater und Kurhaus, Parkstraße
Bismarckturm, quadratischer, etwa 20 Meter hoher Turm auf dem Vierenberg Nahe Hollenstein im Ortsteil Schötmar. Der Turm wurde im Jahre 1900 eingeweiht und 1999 saniert.
Stadtteil Schötmar (erste urkundliche Erwähnung vor 775 Jahren als SCUTEMERE)
* Schloss Stietencron, Mitte 18. Jahrhundert, ehemaliger Adelssitz, heute Musikschule der Stadt Bad Salzuflen, gelegen am Schlosspark
* Ev.-ref. Kilianskirche (neugotisch), erste Kirche um 800 n. Chr., Urpfarrei und Muttergemeinde für viele Ortschaften des Umlandes
* UWZ Umweltzentrum Heerser Mühle, Einrichtung für Umweltbildung und -erziehung, Freigelände, Erlebnispfad, Werkstatt, ca. 37 ha Arbeits- und Anschauungsbiotope. Das Gelände ist frei zugänglich.
Parks
Ein Anziehungspunkt ist der Kurpark, der mit seiner gepflegten Gestaltung eine Oase der Ruhe ist. Der Kurpark geht über in den Landschaftskurpark, von dem aus sich Wanderungen in die Lippische Hügellandschaft anbieten. Die Sehenswürdigkeiten von Altstadt und Landschaftspark kann man von März - Dezember mit der Paulinchen-Bahn während einer 45 minütigen Fahrt erkunden.
Sport
Überregional erfolgreiche Vereine sind der HC 93 Bad Salzuflen, der in der Vergangenheit in der Handball Bundesliga spielte und im Tischtennis die beiden Verein TuS Bexterhagen und SC Bad Salzuflen, die beide auf Landesliganiveau antreten.
Musik
Jugendkulturelle Bedeutung bekam Bad Salzuflen Mitte der 1980er durch das Label Fast Weltweit, aus dem in Verbindung mit der Hamburger_Schule Bands wie Blumfeld und Die_Sterne hervorgegangen sind. Auch andere Musiker wie Bernd Begemann oder Bernadette Hengst stammen aus dem gleichen Umfeld.
Regelmäßige Veranstaltungen
* Salzsiederfest: Jährliches Stadtfest im Mai
* Salzhof Rockt: Jährliche Rockkonzertveranstaltung auf dem Salzhof. Seit 2004 etabliert, findet es jährlich am letzten Schultag vor den Sommerferien in NRW statt.
*Weinfest: Auf dem Salzhof (2. Wochenende im August)
* Kiliansfest: Jährliches Volksfest in Schötmar zu Ehren des Heiligen Kilian im Oktober
* Weihnachtstraum: Jährlicher Weihnachtsmarkt auf dem Salzhof und in der gesamten Innenstadt (von Ende November bis Weihnachten)
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
= Straße
=Bad Salzuflen liegt an der Bundesstraße 239. Die A_2 berührt das Stadtgebiet und gewährleistet eine schnelle Erreichbarkeit aus Ost und West.
= Schienen- und Busverkehr
=Der Bahnhof Bad Salzuflen liegt an der Bahnstrecke Herford?Altenbeken (KBS_405). Er wird im Stundentakt von der RB 72 ?Ostwestfalenbahn? Herford?Lage?Detmold?Altenbeken?Paderborn bedient. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW, die Elektro-Triebwagen_der_DB_Baureihe_425 einsetzt, sowie der Nordwestbahn die einzelne Züge fährt. Im Dezember 2007 findet ein Anbieterwechsel zur Westfalenbahn statt. Weitere Bahnhöfe gibt es in Schötmar und Sylbach.
Im Straßenpersonennahverkehr sind Bielefeld, Herford, Vlotho sowie Lemgo und Leopoldshöhe mit Regionalbussen erreichbar. Das Stadtgebiet wird von einem Stadtbussystem erschlossen.
Für den gesamten öffentlichen_Personennahverkehr gilt der regionale Sechser-Tarif des Verkehrsverbundes_OstWestfalenLippe und der NRW-Tarif.
= Fahrrad
=Die Radfernwege Wellness-Radroute und Weser?Lippe (BahnRadRoute) durchqueren Bad Salzuflen. Außerdem gibt es lokale Radwege, u.a. den Soleradweg. Im Landschaftskurpark entlang der Salze wurde ein Radweg markiert, alle anderen Wege sind für Radfahrer gesperrt. Ein stark genutzter Rad- und Fußweg führt direkt an der Werre entlang nach Herford.
= Fußverkehr
=In der Innenstadt bis zu den Gradierwerken und Kureinrichtungen gibt es eine Fußgängerzone.
Auf der ehemaligen Trasse der Herforder Kleinbahn verläuft heute ein Wanderweg (u. a. Rat-Hasse-Promenade).
Bildung
22 Kindergärten bieten insgesamt 1.550 Plätze zur vorschulischen Förderung der Kinder an. Darüber hinaus werden für die Tagesbetreuung von Schulkindern 50 Plätze in Kinderhorten angeboten. Die Stadt unterhält neun ortsnahe Grundschulen, drei Schulkindergärten und zwei gleichwertige Schulzentren Lohfeld und Aspe mit jeweils Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Darüber hinaus gibt es mit der Erich Kästner-Schule eine Schule für Lernbehinderte. Eine Musikschule und eine Volkshochschule ergänzen das Bildungsangebot. Das MBK - Evangelisches Jugend- und Missionswerk e.V. hat seinen Sitz, und ein Tagungshaus in der Stadt. (Stand 10/2006)
Ansässige Unternehmen
• Sollich' target='blank'>KG], Weltmarktführer von Spezialmaschinen für die Süßwarenindustrie.
*Maritim Hotelgesellschaft mbH, Hotelgruppe
*Alba Moda GmbH, Modeversandhandel
*Ninkaplast GmbH, Kunststoffverarbeitung
*LINPAC Materials Handling Germany GmbH, Kunststoffverarbeitung
*Essmann GmbH, Lichtkuppeln- und bänder, Sicherheitssysteme
*Dorma-Glas, Ganzglassysteme, Glasbeschlagtechnik
Medien
*Die derzeit einzige Lokalzeitung im Kreis Lippe ist die Eduard Hoffmann, * 12 September 1832, ? 16. Dezember 1894, Fabrikant. Er brachte die von seinem Vater gegründeten und für die Entwicklung der Stadt bedeutsamen Hoffmann`s Stärkefabriken zu Weltruhm.
* Dr. med. Meyer, ? April 1910, Sanitätsrat. Verliehen im Februar 1909. Er hat sich als Arzt hohe Verdienste um die Stadt erworben.
Paul von Hindenburg. Am 28. April 1933 verliehen ?als dem Schirmherrn des neuen Deutschlands?.
Söhne und Töchter der Stadt
Folgende Persönlichkeiten sind in Bad Salzuflen geboren:
• Johann Schröder], Arzt und Pharmazeut, Autor des Buches "Artzney-Schatz"
• Rudolph Brandes], Mitbegründer des Apothekervereins (heutiger [[Deutscher Apothekerverband)
• Ulrich Volkhausen], alias Korl Biegemann, Arzt und lippischer Mundartdichter
• Jürgen von der Lippe], Komiker
• Andreas Lukoschik], Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor
• Jörg Sasse], Fotograf
• Bernd Begemann], Musiker
• Thomas Carell], Chemiker
• Jochen Distelmeyer], Musiker ("[[Blumfeld")
• Bernadette Hengst], Musikerin ("[[Die Braut haut ins Auge")
• Spilker], Musiker ("Die_Sterne")
Weitere Persönlichkeiten
Folgende Persönlichkeiten stammen nicht aus Bad Salzuflen, haben aber hier gewirkt:
• Miegel], Schriftstellerin und Dichterin
• Salomon Hoffmann], geb. in Fürth, Gründer der "Hoffmanns Stärkefabrik"
• Schweriner], Lehrer der jüdischen Gemeinde (1904-1907), Schriftsteller und Journalist
• Lütgen], deutscher Schriftsteller.
• Baade], Astronom und Astrophysiker, wählte Bad Salzuflen zu seinem Ruhesitz. Im Jahr 2005 wurde die Sternwarte im Schulzentrum Lohfeld nach ihm benannt.
• Heinz Krekeler], Physikochemiker, geb. 20. Juni 1906, gest. 5. August 2003, war erster Botschafter der BRD in den USA und deutscher Vertreter in der Euratom Kommission.
• Helmer], Fußballspieler
Quellen
Literatur
* Westfälischer Städteatlas; Band: II; 2 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob ? und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Bad Salzuflen, Autor: Herbert Stöwer. ISBN 3-89115-345-7; Dortmund-Altenbeken, 1981.
* Schnell & Steiner: Stadt- und Bädermuseum Bad Salzuflen, 1. Januar 1988
* Schnell & Steiner: Bad Salzuflen. Die Auferstehungskirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde im Staatsbad Salzuflen, 1. Januar 1988
* Regionalgeschichte Vlg.: Bad Salzuflen. Daten und Strukturen einer mittelzentralen Stadt, 1996
* Verlag für Regionalgeschichte: Bad Salzuflen. Epochen der Stadtgeschichte, Oktober 2006
Weblinks
• Website der Stadt Bad Salzuflen
lmo:Bad Salzuflen

