Bad Eilsener Kleinbahn
Die Bad Eilsener Kleinbahn GmbH betrieb eine elektrische normalspurige Kleinbahn (siehe auch: Überlandstraßenbahn), die am Nordhang des Harrl von Bückeburg nach Bad Eilsen fuhr. Die Anteile der GmbH gehörten dem Fürstenhaus von Schaumburg-Lippe und dem Gesamtbergamt Obernkirchen. Der Spitzname "Eilser Minchen" leitet sich von der Frau des damaligen Fürsten von Schaumburg-Lippe her.Geschichte
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Nachdem 1916 beschlossen wurde, eine Minden mit Anschluss an die Mindener Kreisbahnen (Schmalspurbahn, später auf Normalspur umgerüstet) gebaut, die jedoch aus Rentabilitätsgründen schon 1922 wieder geschlossen und abmontiert wurde.
Im Jahr 1966 wurde der Schienenverkehr auf der Strecke Bückeburg?Bad Eilsen relativ überraschend eingestellt. Für deutschlandweite Schlagzeilen sorgte der Umstand, dass vier Monate vor Einstellung des Schienenverkehrs noch ein neues Bahnhofsgebäude in Bad Eilsen Kurpark eingeweiht wurde und bei der Eröffnungsansprache die Schließungspläne für die Strecke bekannt gegeben wurden.
Verlauf
Die Strecke begann auf dem Bahnhofsvorplatz_in_Bückeburg, verlief dann durch die Gemarkung Jetenburg (dieser Ort ist in der Stadt Bückeburg aufgegangen) zum Bückeburger Ostbahnhof, in dessen Gebäude sich heute die Gaststätte "Minchen" befindet. Nach einem weiteren Halt in Ahnsen durchquerte die Eisenbahn einen Tunnel unter der Ahnser Straße und dem inzwischen abgerissenen Gasthaus Wilhelmshöhe, bei dem sich ebenfalls ein Haltepunkt befand. Vorletzter Bahnhof vor Bad Eilsen war der oben genannte Bahnhof am Kurpark Bad Eilsen.

