Bad Colberg-Heldburg
Bad Colberg-Heldburg ist eine Kleinstadt im 837 Güter an das Kloster Fulda geschenkt. Die 1323 erstmals genannte Veste war Herrschaftssitz der Grafen von Henneberg, von denen das Gebiet 1353 an die Burggrafen von Nürnberg und 1374 an die Wettiner fiel. Heldburg erhielt Stadtrecht am 2. Dezember 1394, der Rat ist 1396 bezeugt und hatte in beschränktem Umfang die Niedergerichte inne. Im 16. Jahrhundert wurde Heldburg befestigt. Die Stadtkirche St. Marien unterstand im Mittelalter dem Landkapitel Coburg des Bistums Würzburg. Die Bewohner betrieben vor allem Landwirtschaft und Handwerk. 1833 wurden 1185 Einwohner gezählt, um diese Zeit wanderten viele Einwohner nach Nordamerika aus. Seit 1888 bestand eine Bahnverbindung nach Hildburghausen.
1993 gründeten die sieben ehemals selbständigen Gemeinden Bad Colberg, Einöd, Gellershausen, Heldburg, Holzhausen, Lindenau und Völkershausen die Einheitsgemeinde Bad Colberg-Heldburg und bilden heute die Stadtteile.
Wappen
Es zeigt in Rot einen silbernen Zinnenturm, an den ein goldener Löwe seine Pranken legt. Das Wappen entstammt den alten nachweisbaren Siegeln der Stadt. Der Löwe weist vermutlich auf ehemalige Grundherren des Ortes hin.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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1999 - 2.399
2000 - 2.390
2001 - 2.357
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Partei Deutschlands|SPD] -->
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bild:veste_heldburg.jpg|Veste Heldburg 2005
Bild:Heldburg Bahnhof.jpg|ehemaliger Bahnhof von 1888 in Heldburg
Bild:Forsthaus_Heldburg.jpg|Das Forsthaus von Heldburg
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Veste Heldburg, eine mittelalterliche Burg aus dem Jahre 1317.
Weblinks
• Bad Colberg-Heldburg
• Historische Bilder von Heldburg 1958 - 1988 sowie zur Heybachorgel Heldburg auf einer privaten Homepage
Literatur
Norbert Fuchs: Das Heldburger Land - ein historischer Reiseführer, Fiedler-Verlag, Coburg 1994, ISBN 3923434197

