Babylon Translator
{{Infobox_Software|Name = BabylonTranslator
|caption = Babylon 6.0.0
|Hersteller = Babylon Ltd.
/'>Version = 6.0.0
|Betriebssystem = Wörterbuch
/'>Lizenz = Microsoft Windows. Es verfügt über eine automatische Texterkennung, die es ermöglicht, die Übersetzung durch einen Mausklick auf ein beliebiges Wort in Texten zu starten. Dazu verwendet das Programm eine integrierte OCR-Software. Nachzuschlagende Wörter werden direkt vom Bildschirm erkannt ? das Prinzip funktioniert selbst in Bilddateien. Verglichen mit den zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung bekannten Programmen wurde damit erstmals eine völlig neue Benutzer-Schnittstelle popularisiert.
Mit Babylon Translator wurde sehr erfolgreich das von Bill Gates, dem Gründer von Microsoft, propagierte Motto ?Information at your fingertips? umgesetzt, das eine allgemeine, schnelle Zugänglichkeit von Informationen von an Netzwerke angeschlossenen Computern aus als Vision enthielt. Ein einfacher Mausklick in Babylon auf ein Schlüsselwort liefert durch Integration unterschiedlichster Nachschlagewerke dessen Übersetzung in andere Sprachen, aber auch Wetterdaten (für Ortsnamen), Wikipediaeinträge zum Begriff, Börsenkurse, Fahrpläne, die Bedeutung von Abkürzungen usw.
Babylon wurde 1997 veröffentlicht. Das Programm verbreitete sich schnell, da tausende Nutzer weltweit kostenlose Wörterbücher zu zahlreichen Gebieten erstellten und zum freien Download anboten. Seit einigen Jahren wird das Programm jedoch nur noch käuflich offeriert, gleichzeitig funktionieren ältere Versionen nicht mehr. Trotzdem werden die von den Nutzern kostenlos erstellten Wörterbücher und Verzeichnisse weiterhin von der Firma Babylon angeboten. Der Zugriff darauf ist aber nur für Käufer des Programmes möglich. Dies hat zu erheblicher Verärgerung in der Community geführt, weil das freiwillige Engagement der Nutzer zu kommerziellen Zwecken genutzt wurde. Der Babylon Translator hat durch seine Kommerzialisierung seine frühere Bedeutung eingebüßt.
Alternativen
Inzwischen gibt es viele kostenlose Online-Wörterbücher wie LEO oder Beolingus, Übersetzungsdienste wie z. B. Babelfish und auch freie Software, wie beispielsweise LingoPad, QuickDic und andere.

