Babyflasche
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Die Babyflasche, auch Nuckelflasche, ist eine Flasche mit einer aufgesteckten, schnullerähnlichen Saugvorrichtung, die der Zuführung von flüssiger Nahrung für Säuglinge dient.
Die Gründe für ein Ernähren des Babys mit der Nuckelflasche sind unterschiedlich: sie reichen von Krankenhausaufenthalten des Säuglings oder der Mutter aufgrund von Operationen bis zu persönlichen Abneigungen der Mutter oder des Säuglings gegen das Stillen. Umgangssprachlich werden solche Säuglinge auch Flaschenkinder genannt.
Der Inhalt wird für Babys aus gesundheitlichen Gründen vorgewärmt. In den ersten Monaten enthält er Muttermilch oder Muttermilchersatz, später kann er auch Säfte oder Tees enthalten.
Gängige Grössen sind heute 125 ml, 240 ml und 330 ml.
Die Sauger gibt es mit einer Anzahl von in der Regel ein bis vier Öffnungen, ihr Gebrauch hängt von der Viskosität des Inhalts ab.
Sehr wichtig ist es, den Nuckel und die Flasche nach dem Gebrauch gründlich zu reinigen, damit sich darin keine Keime vermehren können. Gängig ist die Sterilisation im Mikrowellengerät nach der Reinigung.
Das Nursing-Bottle-Syndrom ist eine Form der Karies, die mit der Flaschenernährung zusammenhängt. Darum wird die Umstellung nach dem 12. Lebensmonat empfohlen.
Geschichte
In der Antike waren die Gefäße aus Ton hergestellt. Ab dem 16. Jahrhundert verwendete man Leder und Holz für die Herstellung, ab dem 17. auch Kuhhörner. Die Sauger waren aus Leder oder Baumwollstoff. Ab dem 19. Jahrhundert verwendete man auch Bierflaschen, in die eine Baumwolllappen gestopft wurde. Später wurde ein Sauger aus Gummi über den Flaschenrand gestülpt. In den 1930er Jahren kamen Sauger aus Latex auf den Markt. In den frühen 1960er Jahren fand Polycarbonat für die Flaschen Verwendung.
Weblinks
*kindergesundheit-info.de: [http://www.kindergesundheit-info.de/923.0.html Wie Zahnkaries entsteht]

