Aying
Aying ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises_München im Regierungsbezirk Oberbayern, etwa 25 km südöstlich von München (Innenstadt) entfernt. Das Gemeindegebiet grenzt an die drei Landkreise Ebersberg, Miesbach und Rosenheim.
Wappen
Beschreibung: Das in Blau gehaltene Wappen zeigt mittig einen silberner Pfahl, vorne ein goldener Palmzweig und hinten übereinander zwei goldene Bügelkronen. Der Pfahl symbolisiert die gerade Römerstraße, die das Gemeindegebiet durchquert, der Palmzweig erinnert an das Martyrium des Emmeram (Sieg des Glaubens über das Böse), die Kronen erinnern an den Königshof in Helfendorf.
Geschichte
Die Gemeinde Aying wurde 1978 im Zuge der Gemeindegebietsreform durch Zusammenlegung der beiden Gemeinden Helfendorf (ehemals Landkreis Bad Aibling, seit 1972 Landkreis München) und Peiß (Landkreis München) gebildet.
Im römischen Isinisca (Iïnga, Eiing >Aying) traf eine römische Konsularstraße von Castra Regina (Regensburg) kommend auf die Heerstraße von Augusta Vindelicum (Augsburg) nach Iuvavum (Salzburg). Funde römischer Gebrauchsgegenstände lassen vermuten, dass in Helfendorf und Peiß römische Ansiedlungen waren. Es liegen noch keine Gebäudefunde aus der Römerzeit vor, aber Entfernungsangaben in römischen_Dokumenten weisen darauf hin, dass sich Isinisca auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Aying und an der Via Julia, einer römischen Hauptverkehrsader befand.
Der Ortsteil Klein-Helfendorf war Schauplatz des Martyriums des Heiligen Emmeram. Seit dem 8. Jahrhundert sind die bayerischen_Herzöge in der Gemeinde Aying begütert. Das Herzogsgut ging an das Königshaus über. Bereits 885 ist ein Königshof in Helfendorf belegt, der Abgaben an die Kapelle in Altötting leisten musste.
Am 12. Oktober 2006 besuchte der russische Präsident Wladimir Putin die Stadt.
Wirtschaft
Verkehr
Aying liegt an der Autobahn_A8 (Ausfahrt 96, Hofolding). Weiterhin führt die Staatsstraße 2078 von München nach Bad Aibling durch die Gemeinde.
Die Gemeinde ist über den MVV an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Mit der S-Bahn, Linie S 6 ist Aying erreichbar. Die Haltepunkte sind hier Dürrnhaar, Aying, Peiß und Großhelfendorf.
Ansässige Unternehmen
Brauerei Aying
Gemeindegliederung
Für die Gemeinde Aying sind 19 amtlich benannte Gemeindeteile ausgewiesen.
Entwicklung des Gemeindegebiets
Eingemeindungen
Die bisherigen Gemeinden Helfendorf und Peiß wurden 1978 durch die Gemeindegebietreform zur Gemeinde Aying zusammengelegt. Sechs Jahre zuvor wurde die Gemeinde Helfendorf vom Altlandkreis Bad Aibling dem Landkreis München zugeschlagen.
Nachbargemeinden
Die sechs Gemeinden Brauerei, die Biergärten und das Zentrum mit dem bekannten Brauereigasthof und dem höchsten Maibaum Europas werden von Touristen aus aller Welt gerne besucht. Das Sommerfest sowie die Kirchweih mit großem Bierzelt sind alljährliche Attraktion. 2004 wurden in Kleinhelfendorf, einem Ortsteil der Gemeinde Aying die Emmerami-Festspiele aufgeführt, in denen das Martyrium des Heiligen_Emmeram dargestellt wurde. Im Jahre 2007 besuchten Wladimir Wladimirowitsch Putin und Edmund Stoiber im Rahmen des Deutschlandbesuchs der russischen Präsidenten einen Brauereigasthof Hotel Aying.
Bauwerke
* St. Emmerams-Kirche in Kleinhelfendorf
* Marterkapelle in Kleinhelfendorf
* St. Andreas-Kirche in Aying
* Grotte (kleine Kapelle in Kleinkarolinenfeld, Waldlichtung)
Natur
* Bergermoor östlich von Peiß
* Naturschutzgebiet Kupferbachtal
Weblinks
• Homepage der Gemeinde Aying
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• Ayinger Brauerei
• Emmerami-Festspiele
• Ayinger-Gmoa-Kultur
• Aying Gate

