Axel Gedaschko
Axel Gedaschko (1959 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (CDU).Er ist seit Anfang 2007 Senator für Stadtentwicklung und Umwelt in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Ausbildung und Beruf
Nach dem Abitur 1980 in Buchholz in der Nordheide absolvierte Gedaschko seinen zweijährigen Bundeswehrdienst als Zeitsoldat in Hamburg-Fischbeck. Er studierte Jura in Hamburg und Göttingen. 1988 machte er das Erste Staatsexamen mit den Schwerpunkten Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre.
Nach dem Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts_Celle legte er 1992 das Zweite Juristische Staatsexamen ab.
Von 1993 bis 2000 war er als juristischer Dezernent im Dienst des Landes Niedersachsen tätig. Bei der Bezirksregierung_Lüneburg war er u. a. für Personalmanagement, Katastrophenschutz und Kommunalaufsicht zuständig und im Bereich Verwaltungsreform mit der Einführung betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente beauftragt. Auch machte er eine einjährige Kommunalpraxis bei der Gemeinde Seevetal als Leiter des Referates Umweltschutz und Entwicklungsplanung.
Im November 2000 wurde Gedaschko zum Ersten Kreisrat des Landkreises_Harburg gewählt. 2003 wurde er in direkter Wahl bei drei Gegenkandidaten mit 65,8 % der Stimmen im ersten Wahlgang Landrat des Landkreises Harburg. Das Amt hatte er bis 2006 inne, als er durch den Ersten_Bürgermeister Ole von Beust als Staatsrat nach Hamburg berufen wurde.
Familie
Gedaschko ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Partei
Er ist mit 16 Jahren in die Junge Union und mit 21 Jahren in die CDU eingetreten.
Politik
Gedaschko sieht sich selbst als Anhänger projektbezogener schwarz-grüner Zusammenarbeit.
Senator
Im Januar 2007 wurde Gedaschko vom Ersten Bürgermeister von Beust zum Senator ernannt. Er ist in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Nachfolger des Senators Dr. Michael Freytag, welcher das Amt des ausgeschiedenen Finanzsenators Wolfgang Peiner übernahm.
Veröffentlichungen
* Gaus/Gedaschko/Raab: Verwaltungsrecht für Praxis und Referendariat, 6. Aufl., Lüneburg 2005
Weblinks
• Artikel über Gedaschkos Karriere - Welt vom 4.11.06
• Lebenslauf auf Hamburg.de

