Avery Johnson
Avery Johnson (25. März 1965 in New Orleans, Louisiana) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler (Position: Point Guard) und derzeitiger Cheftrainer der Dallas Mavericks in der US-Profiliga NBA. Zwischen 1988 und 2004 war Johnson Spieler bei den Seattle SuperSonics, Denver Nuggets, Houston Rockets, San Antonio Spurs, Dallas Mavericks und Golden State Warriors. Sein größter Erfolg war der Gewinn der NBA-Meisterschaft 1999 mit den Spurs, an der Seite von Tim Duncan und David Robinson.In der Saison 1997-98 wurde Johnson mit dem NBA Sportsmanship Award ausgezeichnet.
Spielerkarriere
Verträge und Wechsel
Avery Johnson wurde von keinem NBA-Verein gedrafted. Er spielte 1988 in der United States Basketball League (USBL) bei den Palm Beach Stingrays. Er unterzeichnete einen Vertrag als Free Agent bei den Seattle SuperSonics am 2. August 1988. Johnson wurde am 24. Oktober 1990 von den SuperSonics zu den Denver Nuggets getradet, im Austausch für einen Zweitrunden-Draft-Pick. Er wurde allerdings am 24. Dezember 1990 von den Nuggets wieder entlassen. Er erhielt einen Vertrag als Free Agent von den San Antonio Spurs am 17. Januar 1991. Er wurde von den Spurs am 17. Dezember 1991 entlassen. Avery unterzeichnete den ersten von zwei aufeinanderfolgen Zehntagesverträgen bei den Houston Rockets am 10. Januar 1992. Am 31. Januar erhielt er dann einen Vertrag für den Rest der Saison. Er unterzeichnete als Free Agent wieder bei den Spurs am 19. November 1992. Er wurde am 25. Oktober 1993 als Free Agent von den Golden State Warriors unter Vertrag genommen. Wechselte am 21. Juli 1994 als Free Agent wieder zu den San Antonio Spurs. Er unterzeichnete als Free Agent bei den Nuggets am 19. Juli 2000. Er wurde von den Nuggets zusammen mit Raef LaFrentz, Nick Van Exel und Tariq Abdul-Wahad zu den Dallas Mavericks im Tausch für Juwan Howard, Donnell Harvey, Tim Hardaway und einem Erstrunden-Draft-Pick am 21. Fenruar 2002 getradet. Am 18. August 2003 wurde er wieder zu den Golden State Warriors zusammen mit Nick Van Exel, Evan Eschmeyer, Popeye Jones und Antoine Rigaudeau getradet, im Austausch für Antawn Jamison, Chris Mills, Danny Fortson und Jiri Welsch. Abschließend unterzeichnete er als Free Agent wieder bei den Mavericks am 30. September 2004.
Statistiken
Avery Johnson machte in 1054 NBA-Spielen (nur Regular Seasons) im Schnitt 8,4 Punkte, 5,5 Assists, 1,7 Rebounds und 0,96 Steals in 25,3 Minuten pro Spiel. In 90 Play-off-Spielen erzielte er durchschnittlich 10,5 Punkte, 6.2 Assists, 2,1 Rebounds und 1,13 Steals in 31,2 Minuten pro Spiel. Seine 5846 Karriereassists belegen in der ewigen Bestlenliste der NBA den 28. Platz.
Er war erst der fünfte Spieler in der NBA-Geschichte, der seinen Punktedurchschnitt in jeder seiner ersten sieben Saisons erhöhen konnte (1994-95 erzielte er durchschnittlich 13,4 Punkte). Er erzielte am 18. April 1995 seine persönliche Karrierebestleistung von 29 Punkten gegen die Denver Nuggets. Außerdem konnte er zweimal in seiner Karriere 20 Assists verbuchen.
Trainerkarriere
Nach seinem Rücktritt als Spieler 2004 war Johnson Assistenz-Trainer bei den Dallas Mavericks. Am 19. März 2005 folgte er dem aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Don Nelson als Cheftrainer der Mavericks. Von 18 Saisonspielen gewannen die Mavs unter Johnson 16, womit er eines der erfolgreichsten Trainerdebüts der NBA-Geschichte feiern konnte. Johnson erreichte seinen 50. Sieg als Trainer schneller als je ein anderer Coach, ebenso seinen 100. Sieg, dabei übertraf er den legendären Red Auerbach.
Nach der Saison 2005-06 mit einer Bilanz von 60:22 Siegen wurde Johnson zum Coach_of_the_Year 2006 ernannt. Während der Saison 2005-06 konnten die Dallas Mavericks in die NBA Finals einziehen, unterlagen allerdings in der Best-of-Seven-Serie den Miami Heat mit 2:4.
In der Saison 2006-07 erreichte Johnson mit den Mavericks etwas, das bisher einmalig in der NBA-Geschichte ist. Er führte das Team während einer Saison zu drei Serien von jeweils mindestens 12 in Folge gewonnen Spielen: 12 Siege (9. November bis 1. Dezember), 13 Siege (13. Dezember bis 5. Januar) und einer Siegesserie (und gleichzeitig ein Vereinsrekord für eine solche Serie) von 17 Spielen (27. Januar bis 12. März).
Weblinks
• Avery Johnson auf NBA.com

