Sternfrucht
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Averrhoa carambola
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| class="Person" | L.
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Die Sternfrucht, oder Karambole genannt, (Averrhoa carambola) gehört zur der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae). Früher wurde die Gattung der Gurkenbäume (Averrhoa) in eine eigene Familie Averrhoaceae gestellt.
Sie ist eine ursprünglich in den tropischen Gebieten Südostasiens beheimatete Obstart.
Beschreibung
Es handelt sich dabei um einen Baum von 10 bis 12 Metern Höhe und gefiederten Blättern. Die Blüten sind fünfzählig.
Die Frucht ist länglich oval und hat eine fünfzackige Form. Sie wird botanisch den Beeren zugeordnet.
Hauptexportländer der Karambole sind Malaysia, Indonesien, Thailand, Brasilien, Kolumbien und Israel. Das grüngelbe Fruchtfleisch schmeckt süßsäuerlich und erfrischend.
Die Bäume bekommen Frostschäden unter -1°C und sterben ab unter -3°C.
Nutzung
Wenn man die Frucht quer in Scheiben schneidet, erhält man dekorative Sterne, die beim Garnieren von Desserts, Salaten und Cocktails Verwendung finden. In der chinesischen Heimat wird die Frucht häufig mit der sehr saureren Bilimbi der Frucht des Gurkenbaumes (Averrhoa bilimbi) verglichen, in der Gattung der Gurkenbäume (Averrhoa) gibt es nur die zwei Arten. Die Früchte bestehen zu über 93 % aus Wasser und enthalten neben 0,5 % Protein, 0,2 % Fette und 4,8 % Kohlenhydrate einen hohen Anteil an Vitamin A und C sowie Calcium und Eisen. In der chinesischen Medizin gilt die zerstoßene Frucht als gutes Wundheilmittel und der Saft soll fiebersenkend und vor allem durstlöschend sein.
Die reife Frucht mit bernsteinfarbenem Fleisch kann jedoch auch roh verzehrt werden. Sie schmeckt säuerlich, aromatisch und weist einen hohen Gehalt von Oxalsäure auf.
Sternfruchtvergiftung
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz kommt es relativ häufig nach dem Genuss von Karambole zu Vergiftungserscheinungen mit Schluckauf, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Muskelschwäche, Taubheitsgefühl der Extremitäten, Paresen und Krampfanfällen. Patienten die sofort dialysiert werden, erholen sich ohne Folgen. Patienten, die nicht dialysiert werden, versterben häufig. Das Neurotoxin in der Karambole ist bisher nicht identifiziert.
Anzucht
Karambole-Pflänzchen lassen sich leicht selbst ziehen, und sind mitunter äußerst ästhetisch.
Löst man die Kerne vorsichtig aus dem Fruchtfleisch und setzt sie in feuchte Erde ein, so stehen die Chancen gut, nach einiger Zeit kleine Karambole-Keimlinge zu erhalten. Fast jeder Kern treibt, wichtig ist, die Erde feucht zu halten und der Pflanze viel Licht zu gewähren.
Bilder
Sternfrucht, oder Karambole genannt, (Averrhoa carambola):
Bild:Have-23.jpg|
Image:Averrhoa carambola dsc07815.jpg
Image:Sternfrucht.jpeg
Weblinks
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