Autoroute A40
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Die französische Autoroute A40 ist eine Gebirgsautobahn, die vom Nantua
Die Autobahn teilt sich betrieblich in zwei Stücke, die von zwei verschiedenen Betriebsgesellschaften bewirtschaftet werden. Die Autoroute Blanche wird von der Gesellschaft Autoroutes et Tunnel du Mont Blanc (ATMB) betrieben und umfasst die Strecken Genf ? Chamonix (am Mont Blanc) und Genf ? Châtillon-de-Michaille (bei Bellegarde). Die Autoroute des Titans wird von der Gesellschaft Autoroutes Paris-Rhin-Rhône (APRR) betrieben und umfasst die Strecke Mâcon ? Bellegarde.
Funktional ebenfalls zur A40 gehören die Autobahnäste A401 (Bardonnex) und A411 (Vallard) im Bereich der ATMB und der Autobahnast A404 im Bereich der APRR.
Autoroute Blanche
Die Route Blanche ist in den Hochsavoyen die zum Mont Blanc führende Route, der Begriff wurde Ende der 1960er-Jahre bei der Planung der Autobahn Genf ? Chamonix, in der etwas angepassten Form als Autoroute Blanche übernommen.
Der Entscheid zum Bau der Autoroute Blanche fiel 1968, Baubeginn war 1971 bei Bonneville. Von 1973 an wurden jeweils jährlich Teilstücke von der Schweizer Grenze aus, in Richtung Mont-Blanc eröffnet. Mit dem vierten Teilstück im Jahre 1976 wurde die Autoroute Blanche zwischen Genf und Chamonix in ihrer heutigen Form vervollständigt.
Die Autobahn entstand koordiniert mit Kanton und Stadt Genf, die im übrigen zusammen etwa 5.4% an der ATMB halten. Mit der Eröffnung des ersten Teilstücks 1973 wurde gleichzeitig auf Schweizer Seite die Route Blanche eröffnet, eine kantonale Autobahn, die in Perly an der Hauptstrasse 1 eröffnet wurde, folgte 1993 der Zusammenschluss mit der eigentlichen A1 zwischen Perly und Meyrin-Vernier.
Das nur teilweise fertiggestellte Autobahnkreuz an der A40 soll mittelfristig den Nordast der die A41 (bewirtschaftet durch die AREA) aufnehmen. Die A41N verläuft heute von Cruseilles nach Osten um den Mont Salève herum zur A40 bei Scientrier, was für den Verkehr zwischen Genf und Annecy/Chambéry einen Umweg bedeutet. Um den direkten Weg ? die Route nationale 201 über den Col du Mont Sion ? zu entlasten, wird ein neuer A41N-Ast gebaut, der mehrheitlich in einem Tunnel unter der Montagne de Sion hindurch verlaufen wird und Cruseilles mit dem Autobahnkreuz auf der A40 bei Saint-Julien-en-Genevois verbinden wird. Die laufende Planung sieht dabei vor, dass die A401 ihre dreistellige Nummer verlieren und zur Verlängerung der A41 wird; die heutige A41 zwischen Cruseilles und Scientrier dagegen würde umnummeriert und erhielte eine dreistellige Nummer.
Autoroute des Titans
Die Fortsetzung der A40 in Richtung Lyon respektive Mâcon wurde ab 1985 in vier Teilstücken eröffnet, die von der APRR bewirtschaftet werden. Der Lückenschluss fand 1989 mit dem vierten Teilstück bis Châtillon statt, seither ist die A40 durchgehend von Mâcon bis Le Fayet befahrbar.
Die Autoroute des Titans erhielt ihren Namen aufgrund der Vielzahl aufwändiger Brücken- und Tunnelbauten, die notwendig waren um die schwierige Topographie in den südlichen Juraketten zu überwinden.
Seit ihrer Eröffnung ist die A40 die wichtigste Verbindung zwischen Lyon, der Westschweiz und Norditalien. Das überaus hohe Verkehrsaufkommen auf dieser Route führt zur Ferienzeit ? vor allem in den Sommermonaten ? häufig zum Verkehrskollaps.
Der bisher letzte Ausbau im Bereich der APRR umfasst den 1997 eröffneten, 18 Kilometer langen Autobahnast A404, zwischen der A40 bei Hauteville und der Ortschaft Oyonnax. Die Verzweigung der A404 von der A40 liegt im Bereich des Anschlusses Hauteville (Nr. 8), von wo aus es nach Norden nach Oyonnax geht. Die Anschlüsse 10 bis 12 und das darauffolgende Autobahnende, wo die Autobahn in einem Kreisverkehr in die D31 übergeht, dienen als Ortsumfahrung von Oyonnax und sind mautfrei.
Siehe auch
Liste der Europastraßen
Liste der Autobahnen in Frankreich

