Autonomous Region in Muslim Mindanao
300px|thumb|right|Karte_der_Philippinen_mit_der_Lage_der_Autonomous_Region_in_Muslim_MindanaoDie Autonomous Region in Muslim Mindanao (abgekürzt ARMM und auf Deutsch "Autonomer Bezirk im muslimischen Mindanao") ist ein Bezirk der Philippinen, dem alle mehrheitlich muslimisch bevölkerten Provinzen der Philippinen angehören.
Diese Provinzen sind Basilan, Lanao del Sur, Maguindanao, Shariff Kabunsuan, Sulu und Tawi-Tawi, sowie die einzige mehrheitlich von Moslems bewohnte Stadt Marawi City.
Es ist der einzige Bezirk auf dem Inselstaat, der eine eigene Regierung besitzt. Die Bezirkshauptstadt ist Cotabato_City, während einige Zuständigkeiten in Zamboanga City untergebracht sind.
Geographie
Der Bezirk ist in zwei geographische Gebiete getrennt – Teile des Festlandes von Mindanao und den Sulu Archipel.
Die Provinzen Lanao del Sur, Maguindanao und Shariff Kabunsuan befinden sich auf dem Festland von Mindanao, hauptsächlich im Zentralteil am Golf von Moro gelegen. Daneben gehören die Inselprovinzen Basilan, Sulu und Tawi-Tawi zum Sulu Archipel, der sich im äußersten Südwesten, unterhalb der Halbinsel von Zamboanga befindet.
Die Gesamtfläche des Bezirks beträgt 12.695.0 km².
Demographie und Sprache
Laut der Volkszählung von 2000 haben die Provinzen der ARMM zusammen eine Bevölkerungszahl von 2.803.805 Einwohnern. Dabei kommen 220,9 Menschen auf eine Fläche von einem km².
Im Bezirk sind hauptsächlich die Dialekte Banguingui, Maguindanao, Maranao, Tausug, Yakan und Sama vertreten.
Verwaltungsgliederung
Die Region gliedert sich in 6 Provinzen mit insgesamt 106 Verwaltungsgemeinden. Diese sind wiederum unterteilt in 2.469 Baranggays (Ortsteile).
Die Provinz besteht aus 8 Kongress Distrikten.
Provinzen
: Die Zahlen beinhalten nicht Cotabato_City, aber sie beinhalten noch Shariff Kabunsuan.
: Bisher keine eigene Angaben erhältlich. Die Provinz wurde am 28. Oktober 2006 ernannt. Die Zahlen sind noch in Lanao del Sur
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Die Stadt Spanische_Kolonialmacht durch Überfälle auf christlich dominierte Küstenstädte im Norden heraus. Zugleich schlugen sie die immer wiederkehrenden Einfälle der spanischen Truppen in ihr Territorium erfolgreich zurück. Bis zum letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde das spanischen_Regime vom Sultanat von Sulu kaum zur Kenntnis genommen und so blieben diese Gebiete außerhalb der Kontrolle der spanischen Kolonialmacht bzw. diese waren lediglich durch vereinzelte militärische Stützpunkte und Garnisonen bzw. zivile Siedlungen in Zamboanga und Cotabato repräsentiert. Mindanao Peace Process by Fr. Eliseo R. Mercado, Jr., OMI. [http://www.philippineupdate.com/frjun.htm] Dies blieb auch so bis zu der spanischen Niederlage im Spanisch-Amerikanischen_Krieg.
Vorgeschichte zur ARMM
Aufgrund der reichen Naturschätze, die Mindanao beherbergt, drangen immer mehr christliche Gruppen von den nördlichen Inseln der Philippinen ein, um sich anzusiedeln. Dies machte die Inseln zu einem Schmelztiegel verschiedener Volksgruppen, Kulturen, Traditionen und Religionen. Diese Entwicklung vollzog sich lange Zeit friedlich, änderte sich jedoch, als skrupellose Geschäftsmänner und Politiker die schlechte Bildung der Bevölkerung ausnutzten und daraus ihren Profit schlugen.
Im Februar 1973 eskalierte das Problem in einen bewaffneten Konflikt zwischen der Moro National Liberation Front (MNFL) und der philippinischen Armee.
Im Rahmen der jahrelangen bewaffneten Auseinandersetzungen verloren Tausende Unschuldige ihr Leben oder wurden vertrieben.
Am 7. Juli 1975 unterzeichnete Präsident Ferdinand_E._Marcos den Presidential Decree Nr. 742 und den Letter Of Instruction 290, die die Western und Central-Bezirke von Mindanao bildeten und setzte das' 'Office of the Regional Commissione (ORC) (Büro des Bezirkskommissaren) in beiden Bezirken ein. Trotzdem hörte der bewaffnete Konflikt zwischen der MNFL und dem Militär nicht auf.
Die Situation führte zu einer Intervention der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), das zur Unterzeichnung der Vereinbarung von Tripolis zwischen der philippinischen Regierung und der MNFL am 23. Dezember 1976 führte.
In Zusammenhang mit dieser Vereinbarung unterzeichnete Ferdinand Marcos am 25. März 1977 die Presidential Proclamation Nr. 1628 zur Formung der Autonomous Region in Southern Philippines. Diese wurde von den meisten Mitgliedern der moslemischen Kämpfer jedoch nicht angenommen.
Am 25. Juli 1979 wurde eine Regional Autonomous Government (Regionale autonome Regierung) im Bezirk der Westem and Central Mindanao eingesetzt. Doch auch diese Aktion konnte die Kämpfer nicht von ihren politischen Idealen abbringen.
1986 verfolgte die neue Präsidentin Corazon_C._Aquino einen wesentlich energischeren Ansatz, um das Problem in Minadano zu lösen und Friedensverhandlungen einzuleiten. Der Jeddah Accord, unterzeichnet am 3. Februar 1987 von der philippinischen Regierung und der Führung der MNFL, verpflichtete beide Parteien zur Durchführung von Gesprächen über eine vollständige Einrichtung einer bedeutenderen Bezirksautonomie.
1988 war der Wortlaut der Verordnung fertig gestellt und wurde dem Philippinischen Kongress zur Diskussion und Anerkennung unterbreitet.
Gründung der ARMM
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Der Bezirk Autonomous Region of Muslim Mindanao wurde am 1. August 1989 zum ersten Mal mit dem Republic Act Nr. 6734 eingesetzt.
Eine Volksabstimmung wurde in den Provinzen Basilan, Cotabato (Provinz), Davao del Sur, Lanao del Norte, Lanao del Sur, Maguindanao, Palawan, South Cotabato, Sultan Kudarat, Sulu, Tawi-Tawi, Zamboanga del Norte und Zamboanga del Sur abgehalten und ebenso in den Städten Cotabato, Dapitan City, Dipolog City, General_Santos_City, Iligan City, Marawi City, Pagadian City, Puerto Princesa City sowie in Zamboanga City um herauszufinden, ob die Einwohner einem Beitritt zum Bezirk ARMM beführworten.
Als einzige votierten die Provinzen Lanao del Sur, Maguindanao, Sulu und Tawi-Tawi mehrheitlich für eine Integration in den neuen autonomen Bezirk. Der ARMM wurde offiziell am 6. November 1990 in Cotabato_City, der einstweiligen Bezirkshauptstadt, eingeweiht.
Am 2. September 1996 unterzeichneten die MNFL und die philippinische Regierung die letzte Friedensvereinbarung, die zur Wahl des MNLF Vorsitzenden Nur Misuari zum Bezirksgouverneur der ARMM führte.
Im Jahre 2001 wurde ein neues Gesetz verabschiedet, um die Erweiterung der ARMM durch Aufnahme von Gebieten, deren Provinzen eine Eingliederung zuvor ablehnten, zu ermöglichen. Seit dieser Neuerung sind allerdings nur Marawi City und Basilan, ohne deren Hauptstadt Isabela City allerdings, nachträglich dem Bezirk beigetreten. worden.Republic Act No. 9054 [http://www.congress.gov.ph/download/ra_11/RA09054.pdf]
Politische Struktur
Exekutive
Der Bezirk wird geleitet von einem Bezirksgouverneur. Dieser Gouverneur und sein Vizegouverneur werden, wie lokale Führungskräfte, direkt gewählt. Bezirksverordnungen werden durch die Bezirksversammlung erstellt, ausgearbeitet von Abgeordneten, die ebenfalls durch direkte Abstimmung gewählt werden.
Die Bezirkswahlen finden regulär ein Jahr nach den Hauptwahlen (national wie lokal) statt, abhängig von der Gesetzgebung des philippinischen Kongresses. Die Bezirksverantwortlichen haben eine feste Amtszeit von 3 Jahren, die durch eine Verordnung über den philippinischen Kongress erweitert werden kann.
Wirtschaft
Der Bezirk ARMM ist einer der ärmsten Bezirke der Philippinen. Es hat ein Bruttosozialprodukt pro Kopf von nur 3.433 PhP (Philippinischer Peso) in 2005, 75.8 % weniger als der nationale Durchschnitt von 14.186 PhP. Es ist die niedrigste der 17 philippinischen Bezirke. Das zweitniedrigste pro Kopf Einkommen ist doppelt so groß, wie das der ARMM. .National Statistical Coordination Board - 2005 Gross Regional Domestic Product-Per Capita. [http://www.nscb.gov.ph/grdp/2005/2005concap.asp]
Das Armutsaufkommen im Bezirk beträgt 45,4 % in 2003, das doppelte des philippinischen Durchschnitts von 24,4 %. Eine bemerkenswerte Entwicklung wurde in der Bekämpfung der Armut erzielt, die gegenüber den Zahlen aus dem Jahr 2000 um 10,5 % reduziert werden konnten, nur der Bezirk Caraga hat ein höheres Armutsaufkommen in 2003. Lanao del Sur hat sein Armutsaufkommen um sogar 26,9 % verringert, was den 12. Platz der erfolgreichsten Provinzen in dieser Kategorie bedeutete. Tawi-Tawi und Sulu haben ihre Zahlen um 18 bzw. 17,6 % reduzieren können. Im Jahre 2000 gehörten alle damaligen 4 Provinzen der ARMM zu den 10 ärmsten auf den Philippinen. In 2003 haben sich Lanao del Sur, Sulu und Tawi-Tawi aus diesen 10 herausarbeiten können. Nur Maguindanao verblieb in dieser Liste als zweitärmste Provinz oder die, mit dem zweithöchsten Armutsaufkommen der gesamten Philippinen. National Statistical Coordination Board - Which provinces did best in reducing poverty?. [http://www.nscb.gov.ph/headlines/StatsSpeak/100706_rav_poverty.asp][http://www.nscb.gov.ph/poverty/2004/table_1.asp]
: 79 Provinzen in 2003.
: 77 Provinzen mit Daten in 2000
: kein Teil der ARMM in 2000. 2000 Zahlen beinhalten Isabela City.
: kulintang Musik dreht; Eine spezielle Gong-Musik, die ihre Wurzeln in den sowohl muslimischen als auch nichtmuslimischen Bevölkerungsgruppen der Südphilippinen hat.
Dabei ist in einem horizontal errichteten Brett ein Satz Gongs eingelassen, die mit zwei hölzernen Klöppeln bespielt werden.
Referenzen
Weitere Informationen
• (Volk)]
• auf den Philippinen]
Weblinks
• Traditional Music of the Southern Philippines - ein Online-Textbook über die Südliche Filipino Kulintang Musik. Die Kapitel widmen sich den kulintang Instrumenten, Stilen und der Benutzung durch die Maguindanaon und anderen südphilippinischen Gruppen.
• Autonomous Region in Muslim Mindanao - Offizielle Websiteilo:Agwaywayas a Rehion iti Muslim a Mindanaowar:Autonomo nga Rehiyon ha Muslim Mindanao
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