Sowjetische Gebirgsrepublik
; Abk. GASSR) war eine autonome Teilrepublik innerhalb der RSFSR in der Sowjetunion. Sie war die Nachfolgerin der von den Sowjets eroberten Republik der Bergvölker, Nachfolgestaaten der GASSR wiederum waren die die Kabardino-Balkarische_ASSR, die Karatschajewo-Tscherkessische_ASSR, die Tschetscheno-Inguschische_ASSR sowie die Nordossetische_ASSR.Geschichte
Die sowjetische Gebirgsrepublik wurde am 20. Januar 1921 gegründet und umfasste zu dieser Zeit eine Fläche von mehr als 73.000 km². Die 6 Nationalkreise der GASSR hatten eine Bevölkerung von etwa 800.000 Einwohnern.
Diese 6 Nationalkreise wurden zwischen den Jahren 1921 und 1924 zu Autonomen_Oblasten innerhalb der Republik gebildet, aus diesen nach der Neugliederung deren Nachfolgerepubliken hervorgingen.
Schon 1921/22 war Kabardino-Balkarien abgetrennt worden (das Gebiet der Kabardiner am 1. September 1921, die Region der Balkaren am 16. Januar 1922). Nach mehreren weiteren Reorganisierungen umfasste die Gebirgsrepublik zuletzt nur noch die Gebiete der nördlichen Osseten und der Inguschen. Am 7. Juli 1924 wurde die GASSR aufgelöst, aus den einzelnen Autonomen Oblasten entstanden aber erst 1934/36 autonome Teilrepubliken (ASSR).
Siehe auch
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Weblinks
• Die Gebirgsrepublik in der Großen Sowjetenzyklopädie (russisch)

