Liste der Autobahnen in Albanien
Das Autobahnnetz in Albanien zählt zu den jüngsten in Europa und befindet sich im ständigen Ausbau. Für die bisher erbauten Autobahnen (albanisch: autostrada resp. autostradë) beziehungsweise Autobahnteilstücke werden keine Gebühren wie Maut oder Vignette erhoben.
Gebaut und verwaltet werden die Autobahnen vom albanischen Verkehrsministerium.
Die gesetzlich vorgegebene Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h.
Liste der Autobahnen
Nord/Süd-Korridor
Nord/Süd-Korridor ist die Bezeichnung der geplanten Achse Shkodër-Gjirokastër, welche als Teil der adriatisch-ionischen_Autobahn schnelle Fernverkehrsverbindungen nach Montenegro und Griechenland ermöglicht. Die Straßenstücke mit der Bezeichnung A1 und A2 sind Bestandteil dieses Korridors. Einzelne Teilstücke davon wurden bereits dem Verkehr übergeben oder befinden sich zur Zeit im Bau.
= A1
=und Durrës]]
Die A1 verbindet Tirana mit der Hafen- und Touristenstadt Durrës. Fertiggestellt wurde die Strecke im Jahr 2000. Es handelt sich um die erste Autobahn Albaniens. Sie ist pro Fahrtrichtung dreispurig (inklusive Pannenstreifen), wird im Großraum Tirana aber bereits auf vier Fahrstreifen pro Richtung verbreitert. Als Teil des Nord-Süd-Korridors wird die A1 bis nach Shkodra und dann weiter nach Montenegro verlängert.
= A2
=und Rrogozhina - Lushnja - Fier - Tepelena - Gjirokastra - Jergucat - Kakavija - Griechenland
/'> align="right" | ~177 km
|-
| colspan="2" | West/Ost-Spange: Rrogozhina - Lushnja
/'>| zwei nicht-richtungsgetrennte Fahrbahnen
| align="right" | 53 km
|-
| Fier
/'>| vorgesehene Eröffnung: Herbst 2007
| align="right" | 21,6 km
|-
| Adria-Häfen mit dem schwarzen_Meer und gilt als kombinierte Verkehrsachse. Bulgarien und Mazedonien soll dadurch einen Zugang nach Westen ermöglicht werden. Vor Fertigstellung des Paneuropäische Verkehrskorridors VIII sollen laut albanischen Behörden die Revitalisierung und Erweiterung der beiden Häfen von Durrës und Vlora abgeschlossen sein. Für Albanien ist der Korridor VIII eine wichtige West/Ost-Verbindung.
Durrës-Kukës-Morina
Die größte Herausforderung für die albanische Regierung stellt die Verkehrsachse in den Milot - Rrëshen - Kalimash - Kukës - Morina - Kosovo
/'> align="right" | ~177 km
|-
! colspan="3" | Fertiggestellt (Winter 2007)
|-
| Fushë Kruja - Milot
/'>| Teil der A1
| align="right" | ab Durrës: 59 km
|-
! colspan="3" | In der Bauphase (Februar 2007)
|-
| Kalimash (Kolsh)
/'>| Dibra soll es sich um eine gut ausgebaute zweispurige Schnellstraße handeln, die im Vergleich zur jetzigen Fernverbindung über Milot um 100 km kürzer ausfällt. Obwohl auch Projektentwürfe für eine Autobahn vorliegen, gilt ein solcher Bau als unwahrscheinlich, da die relativ niedrige Verkehrsauslastung die hohen Kosten nicht rechtfertigen würde. Selbst der Entwurf für eine Schnellstraßenverbindung kostet mehr als 160 Mio. Euro für 76 km zwischen Tirana und Dibra, da mehrere lange Tunnel gebaut werden müssen.
Stellenweise ist schon im Jahr 2005 mit den Arbeiten begonnen worden. Jedoch ist ein Bauende schwer einzuschätzen, da andere Infrastrukturprojekte größere Priorität haben.
Liste der Europastraßen
Mehrere Europastraßen verlaufen durch Albanien. Zum Teil entsprechen die Strecken den oben aufgeführten Verbindungen. Die übrigen Teilstücke werden mehrheitlich ebenfalls zu Schnellstraßen/Autobahnen beziehungsweise guten Landstraßen ausgebaut.
* E86 Korça - Florina (Griechenland) - Thessaloniki (Griechenland)
* E851 Dubrovnik (Kroatien) - Bar (Montenegro) - Ulcinj (Montenegro) - Shkodra - Prishtina (Kosovo)
* E852 Tirana - Elbasan - Struga (Mazedonien) - Ohrid (Mazedonien)
* E853 Saranda - Ioannina (Griechenland)
Weblinks
• Albanisches Verkehrsministerium
• Präsentation des albanischen Verkehrsministerium (in englischer Sprache)
• Motorways - Exit List
• Schweizer Autobahnforum mit vielen Bildern

