Dohlenkrebs
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Austropotamobius pallipes
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| class="Person" | Lereboullet, 1858
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Der Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) ist eine in Mitteleuropa heimische Art der lat. pallidus = blass (?) und pes = Fuß
Beschreibung
Geschlechtserkennung
Weibchen bleiben deutlich kleiner als die Männchen.
Lebensraum
Der Dohlenkrebs hat eine sehr breite Temperaturtoleranz. Er kommt in Gewässern vor, die Sommertemperaturen zwischen 10° C bis zu 24° C aufweisen. Sein Lebensraum reicht von kleinen Bächen bis zu sumpfig-moorigen Stillgewässern. Er ist auch bei seinen Wohnhöhlen nicht sehr wählerisch. Er reagiert empfindlich auf chemische und organische Verschmutzung, besonders auf Insektizide. Der Dohlenkrebs lebt im Uferbereich in Höhlen und Baumwurzeln in langsam fließenden, aber tiefen Gewässern.
Verbreitung
Der Dohlenkrebs kam schon immer nur in einem eng begrenzten Gebiet des südlichen Oberrheins, des Hochrheins und in den Vorbergen des Schwarzwaldes vor, wo die nordöstlichste Grenze seines Verbreitungsgebietes liegt. In der Regel kommt er östlich des Rheins nicht mehr vor. In England und Frankreich ist er die häufigste Art. Die deutschen Vorkommen waren jahrelang unbekannt und wurden erst Ende der achtziger Jahre wieder entdeckt und beschrieben. In älterer Literatur finden sich aber bereits konkrete Hinweise auf seine Verbreitung in der westlichen Oberrheinebene im Elsass.
Weblinks
• Flusskrebse in Österreich (PDF-Datei, 2,5 MB)
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