Aussetzung des Allerheiligsten
Die Aussetzung des Allerheiligsten ist eine liturgische Gebetsform in der katholischen Kirche. Sie beruht auf dem Glauben, dass Jesus in der bei der Eucharistie gewandelten Hostie leibhaft anwesend ist.Gewandelte Hostien werden üblicherweise in dem von außen nicht einsehbaren Tabernakel aufbewahrt. Bei der Aussetzung des Allerheiligsten setzt der Priester die Hostie in ein besonderes Behältnis, die Monstranz (von lat. monstrare, ?zeigen?) und stellt diese auf den Altar, wo sie von den Gläubigen durch Gebete, Hymnen oder in stiller Anbetung verehrt wird.
"Während der Meßfeier darf im selben Raum_der_Kirche oder Kapelle keine Aussetzung des Allerheiligsten stattfinden" can. 941 CIC § 2 [http://www.vatican.va/archive/DEU0036/__P3C.HTM], da die bleibende Gegenwart des Herrn Frucht und Fortsetzung des Eucharistiegeschehens ist und nicht ein davon unabhängiger Besitz.
Genausowenig ist es erlaubt, das Allerheiligste nur zum Zweck des Segnens auszusetzen. Der eucharistische Segen ist vielmehr der Abschluss einer solchen Zeit der Anbetung, auch am Ende einer Andacht oder einer Eucharistiefeier. Allein die vorangegangene Anbetung bereitet zum fruchtbaren Empfang dieses besonderen Segens.
Weblinks
• Liturgische Hinweise von der Website des Vatikan
• Die verschiedenen Formen der Verehrung des Allerheiligsten
• Formen der Eucharistieverehrung

