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Aussehen
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Aussehen
Das
Aussehen bezeichnet das
Erscheinungsbild eines
Gegenstands oder einer
Person. Gelegentlich wird dabei auch der
Eindruck mit beschrieben, der durch das Erscheinungsbild beim
Betrachter entsteht, zum Beispiel ?alt aussehen? als Umschreibung für ?der gestellten Aufgabe nicht gewachsen sein?. Beim Menschen spielt das Erscheinungsbild, z.B. für Vorstellungsgespräche bzw.
Bewerbungen, eine große Rolle, wobei Outfit und der Körperbau, bis hin zu Gestik, wichtig sind. Auch Firmen gestalten ihr Erscheinungsbild und das ihrer Produkte, oft hin zu einem eigenen
Stil. So können Firmensignets auf Briefköpfen und Arbeitskitteln es als Teil des
Corporate Designs mit prägen. Beispielsweise kann eine
Buchreihe über bestimmte Zeiträume das
Cover desselben Grafikers oder Fotografen haben, und auch sonst ein einheitliches Erscheinungsbild, etwa bezogen auf Größe, Material, Form, usw.
Zustande kommt ein bestimmtes Aussehen durch den physikalischen Vorgang der
Lichtreflexion, wobei die Farbe und Struktur eines Gegenstandes oder einer Person durch das Licht übertragen einer anderen Person ins Auge fällt. Durch die biologische Funktion des
Sehens hat der Betrachter ein Bild des ?Aussehens? im Kopf.
Schönheitsideale
Schon seit Urzeiten haben verschiedene menschliche Kulturen ein bestimmtes Aussehen als schön bzw. als unansehnlich empfunden. Die Schönheitsideale sind jedoch gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen und letztlich
Geschmacksfragen. Ob
gutes Aussehen bei Menschen durch besondere, den
Fortpflanzungserfolg verheißende Merkmale (große Statur, gesunde Hautfarbe, bei Frauen große Brüste, ?gebärfreudiges? Becken, bei Männern muskulöser Körper) bestimmt ist, ist umstritten.
George L. Mosse vertritt die These, dass das europäische Schönheitsideal des Mannes erst im 19. Jahrhundert entstanden sei.
Kleidung
Im Volksmund heißt es ?Kleider machen Leute?. Durch ihre
Kleidung kann eine Person aus einem
armen Umfeld scheinbar zu einem
Millionär werden, und umgekehrt ein Millionär zu einem
Bettler. Damit ist die Wirkung der Kleidung auf das Aussehen oder den Eindruck einer Person sehr bedeutsam.
Literatur
Gottfried Keller:
Kleider machen Leute,
1873
George L. Mosse:
Das Bild des Mannes. Zur Konstruktion der modernen Männlichkeit, S. Fischer, Frankfurt 1996, ISBN 3-10-050605-7
Carl Zuckmayer:
Der Hauptmann von Köpenick,
Drama 1931
Weblinks