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Ausgabe letzter Hand
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Ausgabe letzter Hand
Als
Ausgabe letzter Hand wird in der Literaturwissenschaft die letzte, vom
Autor selbst redigierte und überwachte Ausgabe seiner Werke bezeichnet. Die Ausgabe letzter Hand führt damit die Texte in ihrer vom Autor gewünschten Endgültigkeit auf oder auf dem Stand, wo der Autor an einer weiteren Bearbeitung gehindert wurde (Tod oder Krankheit).
Der Begriff fand ausgehend von
Christoph Martin Wielands ?Ausgabe von der letzten Hand? (1794-1802/11) sowie
Goethes ?Vollständiger Ausgabe letzter Hand? (1827-1830) Eingang in die
Editionswissenschaft.
Quellen
* Günther und Irmgard Schweikle (Hrsg.):
Metzler-Literatur-Lexikon. 2., überarbeitete Auflage, Stuttgart: Metzler 1990, ISBN 3-476-00668-9.