Aula
thumb|right|300px|Die_Aula_der_Universität_Göttingen_als_Veranstaltungsort_der_Händelfestspiele_2005
Als Aula bezeichnet man heute einen Versammlungsraum (Festsaal), vor allem in Schulen und Universitäten.
Ursprünglich war eine Aula (grch. aule: Hof) ein freier, hofähnlicher Platz, bei den ansehnlicheren Wohnhäusern der Griechen und Römer (bei den Römern auch Atrium genannt). Er diente als Versammlungsplatz der Hausgenossen und war in den späteren Zeiten öfters mit Hallen und Säulengängen umgeben (Peristyl).
In den altchristlichen Basiliken bezeichnete Aula das für die Laien bestimmte Kirchenschiff.
Später verstand man darunter Wohnung und Haushaltung einer fürstlichen Person, daher die Namen Hof und Hofhaltung.
Im frühen Mittelalter wurde der Begriff Aula_regia gleichgesetzt mit einer Pfalz
Dann wurde der Name im akademischen Sprachgebrauch auf die großen, zu öffentlichen Versammlungen und Feierlichkeiten bestimmten Säle in Universitätsgebäuden, Gelehrtenschulen etc. übertragen, und infolge dessen pflegt man wohl selbst den Inbegriff einer akademischen Genossenschaft mit jenem Namen zu bezeichnen.
Siehe auch
Halle (Architektur), Saal
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