Augustenhof (Burglengenfeld)
Der Name des Ortsteils Augustenhof entstand im Jahr 1873.
Damals beantragte Freiherr von Gise auf Teublitz beim damaligen königlichen Bezirksamt Burglengenfeld, dem Einödhof, den er vom Teublitzer Wirt Götz gekauft hatte, den Ortsnamen Augustenhof zu geben. Wahrscheinlich geschah dies zu Ehren seines Vaters (oder Großvaters) Friedrich August Freiherr von Gise, der bayerischer Minister des königlichen Hauses und des Äußern und dessen Rufname August gewesen war.
Der Ortsteil gehörte zunächst zur damaligen Gemeinde Saltendorf an der Naab, die gegen die Benennung nichts einzuwenden hatte und dem Hof gleichzeitig die Hausummer 1 gab.
Nach dem Zweiten_Weltkrieg wuchs dieser Ortsteil durch eine rege Bautätigkeit stark an.
Im Zuge der Gebietsreform wurde 1972 bei der Auflösung der Gemeinde Saltendorf an der Naab der Ortsteil Augustenhof nach Burglengenfeld umgemeindet. Er gehört jedoch bis heute zum Sprengel der katholischen Pfarrei Teublitz-Saltendorf.
Quelle:
* Franz Schindler, Augustenhof. Ein junger Ort mit altem Namen, in: Heimaterzähler. Heimatbeilage für das "Schwandorfer Tagblatt" und die "Burglengenfelder Zeitung", März 1967, Jahrgang 18, Nr. 6, S. 21.

