Auguste Glaize
Auguste Glaize (15. Dezember 1807 in Montpellier; ? 8. August 1893 in Paris) war ein französischer Maler, Pastellist und Lithograph.Auguste Glaize bildete sich in Paris unter den Brüdern Achille und Eugène Devéria in der Malerei und in der Lithographie aus und malte Bilder verschiedenen Inhalts.
Zu seinenen Förderen gehörte Alfred Bruyas.
Seine früheren Gemälde sind:
* Die heilige Elisabeth von Ungarn (1844)
* Dante, seine Göttliche Komödie schreibend (1847)
* Die gallischen Weiber (1852).
Dann kam er auf den Gedanken, geschichtsphilosophische Ideen und moralische Lehren zu versinnlichen. Die ersten Bilder dieser Art erschienen unter den Titeln: Der Schandpfahl, an welchem 16 Märtyrer der Idee ausgestellt sind, und Was man mit 20 Jahren sieht, der sanguinische Traum eines Liebespaars, auf der Weltausstellung in Paris von 1855.
Zu derselben Gattung gehören ferner:
* Das Elend als Kupplerin (1861)
* Der Tod und die Wollust (1866)
* Das Schauspiel der menschlichen Torheit (1872, sein Hauptwerk).
Von seinen übrigen Schöpfungen sind zu nennen die Wandmalereien in den Kirchen Saint-Sulpice und Saint-Jacques du Haut Pas (1859, 1868), ein Triptychon mit dem Tod Johannes des Täufers (1873), Christus und die Ehebrecherin (1875), Der Blinde und der Lahme (1877).
Literatur
Thieme-Becker Band 14, 1921, Seite 232.

