August von Rheden
August Adolf Karl Georg Julius Ludwig von Rheden (19. Oktober 1853 auf Gut_Rheden, Samtgemeinde Gronau (Leine), Landkreis Hildesheim, Niedersachsen; ? 3. Januar 1907 ebenda) war 16. Erbdrost von Gandersheim, königlich_preußischer Landrat und Politiker.Familie
Er entstammte einem alten Adelsgeschlecht des Bistums_Hildesheim, das im Jahr 1251 urkundlich zuerst erscheint, und war der Sohn des 15. Erbdrosten von Gandersheim Georg von Rheden (1819-1874), Gutsherr auf Rheden, und der Sophie Bock von Wülfingen (Haus Elze) (1827-1902).
Rheden heiratete am 23. April 1880 in Bückeburg (Schaumburg-Lippe) Elfriede von der Decken (Haus Stellenfleth) (* 2. Oktober 1860 in Fallersleben (heute Stadtteil von Wolfsburg, Niedersachsen); ? 30. Mai 1930 auf Gut Rheden), die Tochter des königlich preußischen Forstmeisters Christoph von der Decken, Mitherr auf den Gütern Bruchhof, Kinten und anderen, und der Maria Strahl.
Leben
Rheden war Gutsherr auf Rheden und Heinum, ab 1888 Landschaftsrat des Fürstentums Hildesheim, von 1889 bis 1907 königlich preußischer Landrat des Landkreises Gronau, ab April 1902 mit braunschweigischer Verleihung dieses Titels auf Lebenszeit 16. Erbdrost von Gandersheim, war Präsident der Landwirtschaftskammer in Hannover und ab 1897 bis zu seinem Tod im Jahr 1907 Mitglied des Preußischen_Herrenhauses.
Im Jahr 1898 unterschrieb Rheden einen Wahlaufruf des ?Bundes_der_Landwirte? (BdL), Vorläufer vom deutschen_?Landbund?, weshalb ihm eine Ordensverleihung versagt blieb.
Literatur
• Handbuch des Adels], Adelige Häuser A Band VII, Seite 330, Band 34 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1965,
• Acta Borussica Band 8/I (1890-1900)
• Acta Borussica Band 8/II (1890-1900)

