August von Goethe
Julius August Walter von Goethe (25. Dezember 1789; ? 28. Oktober 1830 in Rom) war ein Sohn von Johann Wolfgang von Goethe.
Leben
August von Goethe war das einzige der fünf Kinder, die aus der Verbindung von Johann Wolfgang von Goethe und Johanna_Christiana_Sophia_von_Goethe_(geb._Vulpius) hervorgingen, das das Erwachsenenalter erreichte.
Er studierte in Heidelberg, wo er sich dem Corps Guestphalia anschloss. Mit 27 Jahren heiratete er am 17. Juni 1817 in Weimar Ottilie_Wilhelmine_Ernestine_Henriette_von_Pogwisch (1796?1872). Das Ehepaar hatte drei Kinder. Goethe war am Weimarer Hof nach seinem Studium zunächst Kammerjunker, und später Kammerherr.
August von Goethe verstarb bei einer Italienreise und wurde in Rom im protestantischen Friedhof an der Cestius-Pyramide beigesetzt.
Sein Name schmückt heute die Frankfurter Verlagsgruppe.
Siehe auch
Lotte in Weimar
Literatur
*Andreas Beyer und Gabriele Radecke (Hrsg.): August von Goethe, Auf einer Reise nach Süden. München: Carl Hanser-Verlag 1999 und München: dtv 2003.
* Gabriele Radecke (Hrsg.): August von Goethe, "Wir waren sehr heiter". Reisetagebuch 1819. Berlin: Aufbau-Verlagsgruppe 2007.
*Wilhelm Bode: Goethes Sohn. Hrsg. von Gabriele Radecke. Berlin: Aufbau-Verlagsgruppe 2002; zweite Auflage Berlin 2004.
* Gabriele Radecke: "Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan". Anforderungen und Wünsche an wissen-schaftliche Briefeditionen anlässlich der Edition von Goethes Briefwechsel mit seinem Sohn August. Hrsg. von Gerlinde Ulm Sanford. Hermann Böhlaus Nachfolger. Weimar 2005. In: Zeitschrift für Germanistik 16 (2006), S. 61?76.* Karsten Hein: "Ottilie von Goethe (1796-1872). Biographie und literarische Beziehungen der Schwiegertochter Goethes". Verlag Peter Lang GmbH, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3631374380
Weblinks
*
• Grabstein auf dem protestantischen Friedhof in Rom (Goethe Filius)
• Die Cestius-Pyramide und der Protestantische Friedhof in Rom

