Frankfurter Verlagsgruppe
Die Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe ist das Dach für zahlreiche Unternehmen wie Frankfurter Literaturverlag, Fouqué Literaturverlag, August von Goethe Literaturverlag, Weimarer Schiller-Presse, Frankfurter Taschenbuchverlag, Touch Records Hörbuch, Deutsche Bibliothek der Wissenschaften und andere. Die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Holding Frankfurter Verlagsgruppe ist seit 2003 die Schriftstellerin Ilse Pohl.Die Frankfurter Verlagsgruppe ging 1987 aus dem Wissenschaftsverlag Dr. Hänsel-Hohenhausen Deutsche Hochschulschriften hervor. Die Verlagsgruppe publiziert jährlich 300 neue Bücher. Die unter diesem Dach zusammengefassten Verlage sind sogenannte Druckkostenzuschussverlage, bei denen die Autoren für die Veröffentlichung zahlen. Die Unternehmen der Gruppe selbst bezeichnen sich als Dienstleistungsverlage.
Der Autorenhaus Verlag wirft der Verlagsgruppe vor, sie wähle bewusst wohlklingende Namen und Bezeichnungen von ähnlichen renommierten Verlagen und Vereinigungen, um so potenzielle Autoren zu täuschen. Die Verlagsgruppe ging 2005 und 2006 in mehreren Fällen erfolglos gerichtlich gegen kritische Berichterstattungen vor.http://www.autoren-magazin.de/zuschussverlage-archiv.phtml So klagte sie gegen einen Artikel des Autorenhaus-Verlags, der Verflechtungen der Verlagsgruppe u.a. mit dem Bund Deutscher Schriftsteller, der World Writers Association (WWA) und der Brentano-Gesellschaft Frankfurt mbH nahelegte [http://www.autoren-magazin.de/110.182.0.0.1.0@zeitweilig-verbotener-artikel-mit-schaubild.phtml Das weltweite Netz. Schafe im Wolfspelz - oder umgekehrt?], erstmals erschienen in: Deutsches Jahrbuch für Autoren, Autorinnen 2005/2006. Verlag Autorenhaus, Berlin, unterlag jedoch 2005 vor dem OLG Stuttgart[http://www.verband-deutscher-schriftsteller.de/aktuelles_meldungen.html#bds Oberlandesgericht gibt Autorenhaus Recht. Bund deutscher Schriftsteller unterliegt vor OLG Stuttgart] Pressemitteilung des Verbands_deutscher_Schriftsteller vom 28. September 2005 und 2006 vor dem Landgericht München.
Auch das ZDF berichtete in seiner Sendung WISO in der Reihe "WISO ermittelt", in der reale Fälle von Betrug und Bauernfängerei mit einem Schauspieler nachgestellt werden, bereits zweimal kritisch über die Aktivitäten der Verlagsgruppe. Zuletzt ging es um das "Deutsche Literaturfernsehen", das ebenfalls von der Verlagsgruppe im Internet betrieben wird. [http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/26/0,4070,4094810-5,00.html ZDF Mediathek, Sendung vom 18.12.2006]
Quellen
Weblinks
• August von Goethe Literaturverlag
• WISO ermittelt: Teure Veröffentlichung vom 18. Dezember 2006 (zdf.de)
• Alles, was Recht ist im Autoren-Magazin

