August Ferdinand Hopfgarten
August Ferdinand Hopfgarten (17. März 1807 in Berlin; ? 26. Juli 1896 in Berlin) war ein deutscher Portrait-, Genre- und Fresko-Maler.
Leben
Der am 17. März 1807 in Berlin geborene August Ferdinand Hopfgarten studierte ab 1820 an der Berliner_Akademie bei Heinrich Anton Daehling, Johann Gottfried Niedlich und Wilhelm Wach. Der Akademiepreis von 1825 ermöglichte ihm einen fünfjährigen Aufenthalt in Rom zwischen 1827 und 1832. Nach seiner Rückkehr 1833 etablierte er sich als erfolgreicher Portrait- und Genremaler. Er beteiligte sich an der stereochromen Ausmalung der Schlosskapelle des Berliner Stadtschlosses und an den Heldengemälden im Nordkuppelsaal des Neuen_Museums. 1854 wurde er Professor und Mitglied der Berliner Akademie.
August Ferdinand Hopfgarten starb an 26. Juli 1896 in Berlin. Sein Grab liegt auf dem Friedhof_II_der_Domgemeinde in Berlin.
Werke
* Wandmalereien in der Grabkapelle der russische Großfürstin Elisabeth Michailovna, Frau von Herzog Adolf_von_Nassau, Wiesbaden
* 1835 Beteiligung an der stereochromen Ausmalung der Schlosskapelle, des Berliner Stadtschlosses
* 1846-1852 Heldenbilder im Nordkuppelsaal des Neuen Museums mit Eduard Daege, Eduard Steinbrück und Adolf_Schmidt (Herkules bezwingt die goldbekrönte Hirschkuh_von_Kerynea, Bellerophon auf Pegasus tötet die Chimäre, Perseus befreit Andromeda, Theseus tötet den Minotaurus)
* Schwäne fütternde Mädchen
* 1827-1829 Boas und Ruth , Öl auf Leinwand, 123 x 93,5 cm, Nationalgalerie Berlin
* Räuberische Sarazenen
* 1839 Tasso vor Eleonora d'Este, Öl auf Leinwand, 94,5 x 78,5 cm, Nationalgalerie in Berlin
* Arminia sucht ihre Geliebten unter den Hirten (nach Tasso)
* Die Rosen der heiligen Elisabeth

