August Belmont
August Belmont (8. Dezember 1816 in Alzey; ? 24. November 1890 in New_York, NY) war ein deutsch-amerikanischer Bankier und Politiker.
Als Repräsentant des Frankfurter Bankhauses Rothschild in den USA siedelte Belmont 1837 nach New York um. Dort erwarb er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und heiratete Caroline Perry, die Tochter des Marineoffiziers Matthew_Perry.
Im Jahr 1844 wurde Belmont zum Generalkonsul Österreichs in New York ernannt. Aus Protest gegen die seiner Auffassung nach grausame Politik Österreichs gegen Ungarn trat er 1850 von diesem Amt zurück. In den folgenden Jahren diente er als Chargé_d'affaires der USA in Den Haag und als US-amerikanischer Gesandter.
Als Delegierter nahm er 1860 an der Democratic National Convention, bei der er den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Stephen_A._Douglas unterstützte. Im gleichen Jahr wurde er in Baltimore zum Vorsitzenden des Democratic National Committee gewählt. Dieses Amt hielt er bis 1872 inne.
Während des Amerikanischen_Bürgerkriegs war Belmont glühender Verfechter der Interessen der Unionisten und übte starken Einfluss auf die Kaufleute und Finanziers aus England und Frankreich aus.
August Belmont starb 1890 im Alter von 73 Jahren. Im gleichen Jahr erschien unter dem Titel Letters, Speeches and Addresses of August Belmont eine Zusammenstellung seiner Briefe und Reden.
Nach Belmont, der ein begeisterter Sportanhänger war, ist das renommierte Pferderennen Belmont Stakes benannt.

