August (Sachsen-Gotha-Altenburg)
August Emil Leopold Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg (23. November 1772 in Gotha; ? 27. Mai 1822 in Gotha) war ein Sohn des Herzog Ernst_II._von_Sachsen-Gotha und dessen Frau Charlotte_Amalie von Sachsen-Meiningen. Er stammte aus der Familie der Ernestinischen Wettiner, genauer gesagt aus deren Nebenlinie Sachsen-Gotha-Altenburg.
August wurde nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Ernst (1770-1779) Erbprinz. In seiner Jugend wurde er hervorragend ausgebildet. Beim Regierungsantritt 1804, galt er als glühender Verehrer Napoleons_I., was ihm und dem Land in den napoleonischen Kriegen zum Vorteil gereichte. Das Land trat 1806 dem Rheinbund bei. August stand in reger Korrespondenz mit Jean Paul, Madame_de_Staël und Bettina von Arnim. Er selbst schrieb 1805 den poetischen Roman "Kyllenicon - Ein Jahr in Arkadien".
August galt als großer Mäzen, Kunstsammler und Sonderling. Widerwillen gegen die Jagd und das Reiten, sowie Vorliebe für Tanz, Seidenstrümpfe und Damenkleidung, auch dass er sich im Freundeskreis selbst als "Emilie" bezeichnete, sprechen eine deutliche Sprache. Johann Wolfgang von Goethe nannte ihn "angenehm und widerwärtig zugleich".
August war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Luise_Charlotte (1779-1801), Tochter des nachmaligen Großherzog Friedrich_Franz_I._von_Mecklenburg-Schwerin, hatte er sein einziges Kind:
• von Sachsen-Gotha-Altenburg/'>Luise] (1800-1831), verheiratet 1. 1817-1826 mit Karoline_Amalie (1771-1848), Tochter des nachmaligen Kurfürsten Wilhelm_I._von_Hessen blieb kinderlos.
Weblinks
* http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adb/images/adb001/@ebt-link?target=idmatch(entityref,adb0010697)
* http://www.olafbruehl.de/ea-art.htmk

