Augsburger Panther
Die Augsburger Panther sind ein Eishockey-Club der bayerisch-schwäbischen Stadt Augsburg. Der Gründungsname des Stammvereins, der immer noch für den Nachwuchsbetrieb zuständig ist, lautet Augsburger EV. Die Farben des Clubs sind rot, grün und weiß.
Club-Geschichte
Der Augsburger EV wurde 1878 gegründet und ist somit der älteste Eislauf treibende Verein Deutschlands, sein erstes Eishockeyspiel richtete er jedoch erst 1929 aus. Während des Zweiten_Weltkrieges spielte der AEV in der höchsten Spielklasse. Danach kam es zu einem Neubeginn unter dem Namen HCA "Yellow Tigers". 1948 erreichte man die süddeutsche Meisterschaft. 1953 kam es erneut zu einer Umbenennung, aber es stellten sich keine weiteren Erfolge ein. 1962 wurde ein weiterer Neubeginn unter Curt Frenzel mit dem alten Namen AEV gewagt. Sechs Jahre später schaffte man endlich den Aufstieg in die erste Bundesliga. In der Saison_1969/70 erreichte man unter dem späteren Bundestrainer Xaver Unsinn einen 5. Platz. Die folgenden Jahre waren von einem steten Auf- und Abstieg geprägt. (1974 2. Bundesliga/ 1976 Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga/ 1977 Abstieg in die 2. Bundesliga/ 1978 Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga)
1979 zog sich der AEV aus wirtschaftlichen Gründen in die Oberliga zurück, doch schon 1981 erfolgte der Aufstieg in die 2. Bundesliga. 1987 musste man sich erneut in die Oberliga zurückziehen. Nach dieser wechselhaften Zeit sollte ein Neubeginn unter neuem Management für stetigere Erfolge sorgen.
1989 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga und der AEV sicherte sich in den nächsten Jahren den Klassenerhalt. 1993 verfehlte der AEV nur ganz knapp den Einzug in die 1. Bundesliga. Pünktlich zur Gründung der DEL im Jahr 1994 stieg auch der AEV in diese Klasse auf und war so von Beginn an dabei.
Die Profimannschaft des AEV nannte sich damals in Augsburger Panther um und firmiert seither in Form einer GmbH. Größere Erfolge haben sich in der DEL noch nicht eingestellt, jedoch wurden die Play-Offs schon mehrfach erreicht.
2000 gelang der Amateurmannschaft des Augsburger EV der Aufstieg in die Regionalliga_Süd und 2002 rückte die Mannschaft in die Oberliga (Eishockey) auf.
Nach der Saison 2002/03 erfolgte der Abstieg in die Bayernliga.
Ab der Saison 2005/06 hat der Stammverein AEV mit dem Nachbarverein ESV_Pinguine_Königsbrunn eine Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich vereinbart:
* Senioren und Juniorenmannschaft werden vom ESV zum Spielbetrieb gemeldet
* Jugend und Schüler werden vom AEV zum Spielbetrieb gemeldet
* alle weiteren Nachwuchsmannschaften betreuen beide Vereine für sich.
Diese Zusammenarbeit hat den Rückzug der Bayernligamannschaft des AEV zur Folge.
Auch die Panther haben ab 2005/06 eine Zusammenarbeit mit dem EV_Landsberg_2000 vereinbart, so daß Förderlizenzspieler der Panther in Landsberg zum Einsatz kommen sollen. Manager der Panther ist seit der Saison 2005/06 Max Fedra, der schon Manager der Landshut Cannibals, München Barons und Hamburg Freezers war. Fedra tritt die Nachfolge von Karl-Heinz Fliegauf an, der vor der Saison, nach 11 Jahren bei den Panthern, zu den Frankfurt Lions wechselte.
Platzierungen seit 1964/65
Aktuelle Mannschaft 2007/08
{|
|bgcolor="#B3B7FF" |
* ohne Kommentar: Förderlizenzfähiger Spieler
/'>}
(C) = Deutschen_Nationalmannschaft
Udo Kießling - 6-maliger Deutscher_Meister und Mitglied der IIHF-Hockey Hall of Fame
Ernst_Höfner - 3-maliger Deutscher_Meister und aktueller Co-Trainer der Deutschen_Nationalmannschaft
Duanne Moeser - spielte 15 Jahre in Augsburg, ist Rekord-Scorer der Panther in der DEL und wechselte zur Saison_2005/06 ins dortige Management, seine Rückennummer 7 wird nicht mehr vergeben
Paul Ambros - kam 1965 vom EV Füssen und spielte bis 1973 in Augsburg und stieg mit dem Verein aus der 3. Liga in die Bundesliga auf.
Literatur
* Horst Eckert: Schleifgraben-Tiger und Augsburger Panther : Geschichte und Geschichten aus 60 Jahren Augsburger Eishockey. o.V., Bobingen 1995.
Weblinks
• Offizielle Homepage
• offizielle Internetseite des Stammvereins Augsburger EV
• Zuschauer/Tabellenplatzentwicklung/Stadion

