Augsburger Höhenweg
Der Augsburger Höhenweg ist ein hochalpiner Steig in den Lechtaler Alpen, Tirol/Vorarlberg, Österreich. Er ist in Bergwanderer- und -steigerkreisen als anspruchsvoller und langer Höhenweg bekannt.Wegverlauf
Der Augsburger Höhenweg verbindet die Augsburger Hütte mit der Ansbacher Hütte. Bei normalen Verhältnissen beträgt die Gehzeit 8 bis 10 Stunden. In Wegmitte, auf dem Parseierjoch, steht als Notunterkunft die Augsburger Biwakschachtel.
Von der Augsburger Hütte geht es zunächst noch ohne besondere Schwierigkeiten entweder über den Gatschkopf oder direkt durch die Gasillschlucht auf die Patrolscharte. Den Grinner Ferner querend und die Bocksgartenspitze südlich umgehend wird der Ostgrat des Dawinkopfes erreicht. Über den Grat luftig auf den Dawinkopf. Absteigend, meist in den Nordflanken von Feuerkopf und Eisenspitze, wird zunächst die Dawinscharte, dann die Parseierscharte mit der Augsburger Biwakschachtel erreicht. Nun durch die tobeldurchzogenen Südhänge von Griesmutte-, Schwarzloch- und Stierlochkopf zum Winterjöchl. Ab hier auf gutem Steig über die Kopfscharte zur Ansbacher Hütte.
Schwierigkeitsgrad
Der Augsburger Höhenweg ist ein hochalpiner Steig in Höhen bis fast 3000 m. Der Weg weist einige Passagen auf, die auch geübten Bergsteiger Probleme bereiten können oder bei ungünstigen Verhältnissen gefährlich sind. Auf Grund seiner Länge und der Schwierigkeiten gilt er als sehr anspruchsvoller Höhenweg. Dies gilt insbesondere bei schlechten Bedingungen (Vereisung) in den zu querenden Nordflanken zwischen Dawinkopf und Parseierscharte. Versicherung sind hier häufig vereist und damit unbenutzbar.
Ungeübten ist - auch bei guten Verhältnissen - unbedingt die Begleitung von erfahrenen Bergwanderern oder einem Führer zu empfehlen.
Quellen und Literatur
*Heinz Groth, Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen, Bergverlag Rother, München
Weblinks
• Homepage der Sektion Augsburg
• Homepage der Ansbacher Hütte
• Beschreibung des Augsburger Höhenwegs mit Bildern
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