Auferstehungsamt
Auferstehungsamt ist in der katholischen_Kirche eine noch junge Art, die im Zusammenhang eines Begräbnisses für einen Verstorbenen zelebrierte Heilige Messe zu gestalten.Die klassische Gottesdienstform ist das Requiem (mit Chor) bzw. die ?Messe für ...? (ohne Chor), daneben gibt es den selten gewordenen Ausdruck Seelenamt (s.a. Amt (Liturgie)), der nach dem Eindruck des Schreibers dieser Zeilen sowohl für Messen mit als auch ohne Chor verwendet werden kann.
Während das Seelenamt traditionell Bußcharakter trägt, in schwarzen (häufig ersetzt durch violette) Paramenten gefeiert wird und den Zusammenhang von Tod und Sünde sowie die Bitte um Verschonung des Verstorbenen im Gericht betont, ist das Auferstehungsamt in Texten und Liedern stärker österlich geprägt und wird gern auch mit weißen Paramenten gefeiert.
Das Auferstehungsamt hat den Sinn, den Glauben_an_die_Auferstehung deutlicher auszudrücken, als dies im Seelenamt der Fall ist, und so auch die Trauergemeinde zu trösten. Kritisch wird angemerkt, dass die Angehörigen auch ein Recht auf Trauer hätten und die kirchliche Fegefeuerlehre nicht so deutlich ausgedrückt werde.
Manchmal wird als Auferstehungsamt oder Auferstehungsmesse auch die Liturgie der Osternacht bezeichnet.

