Auf Liebe und Tod
Auf Liebe und Tod (französischer Originaltitel: Vivement Dimanche!) aus dem Jahr 1983 ist der letzte Spielfilm des französischen Regisseurs François Truffaut.
Handlung
Jacques Massoulier wird erschossen. Der Immobilienmakler und Hobby-Entenjäger Julien Vercel wird verdächtigt, da er als einziger das verwendete Kaliber benutzt. Hinzu kommt, dass Massoulier der Geliebte von Vercels Frau Marie-Christine war. Kurze Zeit später ist auch sie tot. Vercel hat für beide Morde kein Alibi. Er nimmt sich Maître Clément als Anwalt, der ihm jedoch auch nicht glaubt und daher auf "Verbrechen aus Leidenschaft" plädieren möchte, wonach Vercel seiner Ansicht nach in Frankreich gute Chancen hätte. Die letzte Chance für Vercel ist seine Sekretärin Barbara Becker, die unzweideutig in ihn verliebt ist. Sie versteckt ihn im Keller des Büros und stellt Nachforschungen an.
Sie stellt fest, dass Marie-Christine Vercel vor ihrer Heirat nicht etwa einen Schönheitssalon geführt hat, sondern in Nizza einem Nachtclub arbeitete. Inzwischen ist ebenfalls ein Privatdetektiv hinter Vercel her. Die Spuren führen in die Stadt, in der Marie-Christine und Vercel heirateten. Dort gibt es einen Nachtclub gleichen Namens, den "L'ange rouge" und ein verdächtiges Kino, das "Eden". Doch je mehr Barbara herausbekommt, umso mehr Beteiligte sterben: Zuerst der Besitzer des Nachtclubs, dann die Kassiererin des Kinos.
Barbara kommen offensichtlich Zweifel an der Unschuld ihres Chefs und sie liefert ihn mit Hilfe einer List der Polizei aus. Doch dieses Manöver stellt sich als geschickter Plan heraus, den wahren Mörder dazu zu bringen, sich selbst zu entlarven: Es ist der Anwalt Clément. Am Ende heiraten Vercel und Barbara.
Hintergrund
Vivement Dimanche! wurde von Truffauts in Schwarzweiß im Stil der Schwarzen Serie Hollywoods der 40er Jahre gedreht. Er drehte dabei das Grundmuster um, indem hier die Frau die Rolle des Detektivs übernahm und der Mann hilflos und handlungsunfähig ist.
Auszeichnungen
Der Film wurde für den BAFTA_Award und für den César (François Truffaut sowie Fanny Ardant) nominiert.
Weblinks
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