Auestadion
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Planungsbeginn || 1948
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| Bauzeit || 1953
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| Einweihungsfeier || 23. August 1953
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| Modernisierungen/Umbauten || 1983 ? 1993 und 2006 ? 2007
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| Osttribüneneinweihung || 25. Nov. 2006
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| vorläufige Gesamtkapazität || ca. 10.800 Zuschauer (während Umbau)
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| künftige Gesamtkapazität || ca. 18.800 Zuschauer (nach Umbau)
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| - Sitzplätze || ca. 8.300; davon
- ca. 2.200 in Haupttribüne
- ca. 1.400 in Nebentribünen
- ca. 4.700 in Osttribüne
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| - Stehplätze || ca. 2.500; davon
- ca. 1.000 in Osttribüne und derzeit
- ca. 1.500 in Nord- und Südkurve
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| Spielstätte des || Kassel in Nordhessen (Deutschland).
Im Auestadion finden Fußballspiele und Leichtathletikveranstaltungen sowie Konzerte und Kulturveranstaltungen statt. Seit seiner Eröffnung ist es insbesondere als Spielstätte des Fußballvereins KSV Hessen Kassel bekannt.
Geographie
Geographische Lage
Das Auestadion wurde im Mittelteil des südlich der Innenstadt gelegenen Stadtteils Südstadt in der Kasseler Fuldaniederung am Südwestrand der Karlsaue errichtet. Es steht unweit der Kreuzung des Straßenzugs ?Ludwig-Mond-Straße???Am Auestadion?/?Frankfurter Straße? am Südende der Menzelstraße; direkt nebenan befindet sich die Eissporthalle Kassel und wenige Meter entfernt die Großsporthalle Auepark.
Verkehrsanbindung
Das Auestadion ist mit motorisierten Fahrzeugen von der A 49 (Anschlussstelle ?Kassel-Auestadion?) kommend zu erreichen. Egal aus welcher Richtung man von dieser Autobahn kommt, man gelangt nach der Abfahrt auf den Autobahn-Zubringer ?Am Auestadion? und verlässt diesen bei Großveranstaltung nach rechts abbiegend spätestens an der dritten Ampel, um einen Parkplatz anzusteuern.
Das Stadion kann auch per ÖPNV angesteuert werden, weil sich Straßenbahn- und Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe befinden.
Geschichte
Erbauung
Das Auestadion wurde im Jahr 1953 auf einem ehemaligen Aufmarschgelände erbaut, wobei für die Tribünen-Fundamente Baumaterial aus den Trümmern der Innenstadt verwendet wurde, die aus den Zerstörungen der Stadt Kassel des 2. Weltkriegs resultieren. Dabei wurden etwa 100.000 m³ Kriegstrümmer verwendet. Wegen dieser Trümmer-Bausubstanz Stadion steht zum heutigen Tag unter Denkmalschutz.
Bei der Erbauung des Auestadions wurde die Haupttribüne so konstruiert, dass von jedem Sitzplatz der Stadion-Innenraum zu übersehen ist, weil ihr vorkragendes Stahlkonstruktionsdach frei tragend ausgeführt wurde (gleiches gab es zuvor nur im Augsburger Rosenaustadion), weswegen das Auestadion lange Zeit als wegweisend galt. Die Haupttribüne, die seitlich verglaste Außenwände und Sitzplätze für rund 2.200 Zuschauer hat, enthält im Mittelabschnitt einen Tribünenteil für Pressemitarbeiter und beherbergt Umkleidekabinen im Unterbau. Das Stadion erhielt eine um das Spielfeld führende sechsspurige Laufbahn.
Direkt nach der Einweihungsfeier, die am 23. August 1953 im Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn und etwas Stadtprominenz stattfand, fand im Auestadion das Stadion-Eröffnungsspiel statt: das Fußball-Oberligaspiel KSV Hessen Kassel gegen Viktoria Aschaffenburg (1:2). Verschiedenen Medienberichten ist zu entnehmen, dass diesem Spiel 20.000 bis 35.000 Zuschauer beiwohnten.
Modernisierung und Umbau
Von 1983 bis 1993 wurde das Auestadion erstmals modernisiert, als es um zwei von Norbert Harle entworfene Zusatztribünen ergänzt wurde. Sie stehen direkt links (nördlich) und rechts (südlich) der Haupttribüne, sind wie diese mit freitragendem Dach ausgeführt und haben Sitzplätze für jeweils rund 700 Zuschauer.
Momentan befindet sich das Auestadion erneut in einer Modernisierungs- und Umbauphase, wobei der ursprüngliche Stadioncharakter eines Mehrzweck-Stadions (z. B. Austragung von Fußballspielen und Leichtathletikverantaltungen) beibehalten wird:
Der erste Bauabschnitt wurde im November 2006 mit der Fertigstellung der neu errichteten Osttribüne abgeschlossen, wobei deren Dach gestalterisch an die Haupttribüne angepasst als Stahlkonstruktion ausgeführt wurde. Sie hat etwa 4.700 Sitzplätze und umfasst in ihren Rand- bzw. Eckfahnenbereichen insgesamt rund 1.000 Stehplätze, was zusammen 5.700 Zuschauer ergibt. Außerdem führt ein Tunnel vom hinter bzw. direkt östlich des Stadions gelegenen Aufwärm- und Trainungsplatz unter den Sitzrängen hindurch ins Stadioninnere. Bei der Osttribünen-Einweihung am 25. November 2006 fand das Fußballspiel KSV Hessen Kassel ? Bayern München II (1:1) statt.
Der zweite Bauabschnitt erfolgt voraussichtlich von Mitte 2007 bis 2010, wobei die Stehränge der Nord- und Südkurve saniert sowie eine Flutlichtanlage (vermutlich erst 2008) und möglicherweise auch eine Anzeigetafel errichtet werden sollen. Desweiteren soll dabei die Tartanbahn von 6 auf 8 Spuren erweitert werden.
Zukunft
Im Jahr 2011 könnte das Auestadion aufgrund deutscher Bewerbung ein Austragungsort von Spielen der möglicherweise in Deutschland stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen sein. Neben dem hiesig alljährlich im Juni stattfindenden internationalen Askina-Leichtathletik-Sportfest könnten hier künftig auch Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften veranstaltet werden.
Kapazität
Derzeit umfasst das Auestadion etwa 8.300 Sitzplätze und rund 2.500 Stehplätze (Stand: Ende November 2006), was insgesamt 10.800 (Haupttribüne ca. 2.200, plus Seitentribünen ca. 1.400, plus Osttribüne ca. 5.700) Zuschauer ausmacht. Dazu kommen künftig die Stehränge der Nord- und Südkurve. Nach Beendigung der Modernisierung bzw. des Umbaus der Stehränge beider Kurven wird das Auestadion insgesamt 18.800 Zuschauern Platz bieten.
: nördliche Seitentribüne von der Gegenseite (SW n. NO; 6. Dez. 2003; KSV Hessen Kassel : Wörsdorf 2:1 (0:1)]]
Nutzung
Von 1953 bis zum heutigen Tag finden im Auestadion von Zeit zu Zeit nationale und internationale Leichtathletik-Veranstaltungen, wie das Askina-Leichtathletik-Sportfest, und regelmäßig Fußballspiele statt, insbesondere jene des seitdem in verschiedenen Ligen spielenden KSV Hessen Kassel (derzeit Regionalliga Süd), der seine Fußballspiele ? abgesehen von ein paar Jahren Unterbrechung ? in diesem Stadion austrug bzw. austrägt.
In den 1950er und 1960er Jahren, als der KSV Hessen Kassel einige Jahre in der Oberliga Süd (damals bis zur Einführung der Fußball-Bundesliga (1963) eine der fünf Staffeln der höchsten Spielklasse im deutschen Fußball) spielte, und in den 1980er Jahren, als er mehrmals um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpfte und jeweils knapp scheiterte, kamen zu den Spielen oftmals Zehntausende in das Auestadion.
Weblinks
• Stadionfuehrer.de: Auestadion
• Stadionwelt.de: Auestadion
• uni-kassel.de: Auestadion
• flickr.com: Fotos vom Bau der Osttribüne des Auestadions

